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33 Tipps für AutoCAD-Anwender

VON EINSZUEINS

Produktiver sein, Zeit sparen, Funktionen ausschöpfen – das darum geht es in dem leicht verständlichen E-Book von Autodesk mit 33 praxiserprobten AutoCAD-Tipps. Wir haben reingeschaut und finden das gut.

Wenn Sie selbst CAD-Pläne erstellen und dabei mit AutoCAD arbeiten, kann Ihnen das E-Book nützliche Inputs geben. Die AutoCAD-Tipps sind für Anfänger wie auch für Fortgeschrittene gedacht. Das E-Book ist “das Ergebnis der Arbeit zahlreicher AutoCAD-Anwender, darunter die Mitglieder der AutoCAD Facebook Community, Frank Mayfield, Donnie Gladfelter und viele andere” – beschreibt es der Software-Hersteller auf seiner Website die Zusammenstellung. In den insgesamt 8 Kapiteln geht es um Grundlagen und Einrichtung von AutoCAD, um Funktionen wie Anzeige, Objekte und Änderungen. Außerdem um spezielle Funktionen, Datenmanagement und verschiedene AutoCAD-Anwendungsmöglichkeiten. Auch Hinweise und Denkanstöße für die persönliche Arbeitsweise sind enthalten. Zudem ist das E-Book übersichtlich und klasse gestaltet. Sie finden es u.a. auf der Website unseres langjährigen Software-Partners Schaffer EDV kostenfrei zum Download. Alternativ direkt bei Autodesk via E-Mail anfordern. Viel Spaß beim Arbeiten!

E-BOOK ANSCHAUEN

    

 

Was wird eigentlich noch alles digital? Radfahren mit smarter Technik

VON GÖTZ SCHNEIDER

Ich fahre täglich ins Büro. Normalerweise mit dem Auto. Dann kam mein privater Umzug mit der Familie. Vom Land in die Stadt. Der brachte das Smartbike in mein Leben. Smart-Was?

Ja, Smartbike.

Guten Morgen, Fahrrad!

Aus der Architektur kennt man das vernetzte intelligente Haus. Zugang, Licht, Kühlschrank, Rollläden, Heizung – alles automatisiert, elektronisch gesteuert, per App sogar von unterwegs. Seit der Jahrtausendwende werden mehr und mehr Smart-Home-Technologien geboren und Lebensbereiche zunehmend digitalisiert. Jetzt hat es auch den Drahtesel in der Garage erwischt. Genau das passt in meiner neuen Wohnsituation wie der Sattel auf den Rahmen. Neugierig auf innovative Technologien bin ich zugegebenermaßen auch. Deshalb fahre ich jetzt Smartbike.

Mein neues Fahrrad hat mich schnell erobert. Mit seinem schönen Design, mit hochwertigen Materialien, mit klar gestalteten Funktionen.

Alle Teile am Rad sind minimalistisch mit Liebe zum Detail ausgeführt. Weder Akku, Motor noch Display sind als Technik wirklich erkennbar. Die Strecke zum Büro und zurück würde ich mit einem normalen Rad nicht täglich fahren. Ich kenne meinen inneren Schweinehund. Die Elektro-Unterstützung fegt diesen allerdings dermaßen aus dem Weg, dass ich frustriert bin, wenn ich dann doch einmal das Auto nehmen muss. Welch smarte Wendung.

 

Das Smartbike hat nur zwei Gänge. Gewohnt bin ich 27. Meine persönliche, optimale Trittfrequenz bekomme ich leider nicht hin. Allerdings gibt es am Lenker einen Boost-Button.

Das magische Knöpfchen gibt kräftig Anschub und lässt mich auch das Übersetzungsproblem schnell vergessen. Überhaupt hat der Button Suchtpotential. Klingt nach viel Technik, doch das Bike lässt sich auch ohne Zuschaltung des Motors richtig gut fahren. Bei einem Eigengewicht von 18,5 kg fühlt es sich fast wie mein altes Holland-Rad aus Studienzeiten an. Das finde ich smart.

Das Fahrrad 100% sicher abschließen? Mit einem Kick auf die hintere Nabe – fertig. Der Alarm wird automatisch scharf geschaltet, die Nabe verriegelt mechanisch.

Bewegt ein Fremder das Rad, gibt es laute Warnsignale von sich. Und wenn jemand das Bike trotzdem wegträgt? Dann melde ich das den Bike-Huntern des Herstellers per App. Spätestens nach zwei Wochen bekomme ich mein Rad zurück oder – bei ganz gewieften Dieben – ein neues Rad zugesandt. Bei dem relativ hohen Kaufpreis ein großer Vorteil. Mein Rad wird sich nach 500 Fahrten ins Büro amortisiert haben. Das ist in zwei bis zweieinhalb Jahren. Bis dahin freuen sich Gesundheit und Körper über Bewegung und Draußensein. Für mich sind das smarte Aussichten.

 

Nach fünf Wochen Smartbike freue ich mich immernoch auf jede Tour.

Weil ich mit Leichtigkeit aufs Auto verzichte. Weil ich das flexible Unterwegs-Sein auf einem robusten Rad mit toller Optik genieße. Weil ich es überall schnell abstellen kann, ohne Fummelei mit Schlössern und Fahrradständer. Weil ich weiß, dass mein Bike vollständig vor Diebstahl geschützt ist. Hergestellt wird das Rad von VanMoof, Entwickler einer neuen Generation Citybikes, vernetzt und digital steuerbar über Smartphone, GPS und Internet.

Fazit.

Das ist smart:

  • Licht ist integriert im Oberrohr
  • Boost-Button
  • Automatikgänge
  • Alarmanlage
  • Bike-Hunter Peace of Mind Service
  • Unsichtbares Fahrradschloss
  • Starkes Design mit wenig losen Teilen
  • App-Steuerung simpel und klar

Das ist gut zu wissen:

  • Es ist ein reines City-Bike, am besten fahrbar auf Asphalt und befestigten Wegen
  • Nicht für hügelige Städte geeignet, noch weniger für Downhill
  • Display bei Sonne schwer zu lesen, aber auch nicht notwendig, sobald man sein Rad kennengelernt hat
  • Ohne Handy ist das Licht nicht einschaltbar

Wie auch immer Sie unterwegs sind – ich wünsche smarte Fahrt!

Ihr Götz Schneider

80% unserer Mitarbeiter kommen mit dem Fahrrad oder zu Fuß zur Arbeit. Um innovative Rad-Projekte geht es auch in unserem Beitrag Radverkehr und Städtebau.

Menschen bei einszueins – Alireza Moghimi, CAD-Experte: “Schwierige Aufgaben fordern mich heraus”

VON EINSZUEINS

 

Mitarbeiter bei einszueins Alireza Moghimi, Dipl.-Ingenieur (Architektur), Digitalisierung von Plänen ins CAD

Alireza Moghimi ist unser Mann, wenn es um Präzision und Power geht. Der studierte Ingenieur (Architektur) und begeisterte Läufer hat jahrelange Erfahrung im CAD und liebt anspruchsvolle Aufgaben. Im Frühjahr ist er in Barcelona eine der schönsten Marathon-Strecken in ganz Europa gelaufen, vorbei an Bauwerken wie der Sagrada Familia und anderen Sehenswürdigkeiten. Überwältigende 42,195 Kilometer Rundkurs durch die Innenstadt. 

 

Auf dem Weg ins Büro: Nimmst du die Treppe oder den Aufzug?

Alireza Moghimi: Hoch fahre ich meistens – aber nur, weil die Tür zum Treppenhaus morgens noch abgeschlossen ist.

Du bist diesen März den Barcelona-Marathon gelaufen. Gut 15000 Läufer starten dort. Warst du zufrieden mit dir?

Es war sogar besser als ich erwartet habe. Super Atmosphäre und wunderbares Wetter. Meine Zeit war ganz knapp unter 4 Stunden. Damit habe ich mein persönliches Ziel von 4 h 20 min unterschritten. Ich bin sehr zufrieden mit meiner Laufleistung.

Wie wichtig ist Sport in deinem Alltag?

Ich habe immer Sport gemacht. Fußball, Ringen, Judo, Volleyball, Basketball. Aber mir fehlte immer etwas, das meinen Geist nach einem anstrengenden Tag voll zufriedenstellte und meine Gesundheit förderte. Vor 8 Jahren begann ich mich für das Laufen zu interessieren und war fasziniert von Marathonläufern und deren Leistung.

Das Besondere am Laufen ist:

Mich mental zu stärken, Spaß haben, die Zeit für mich nutzen.

Und speziell am Marathon?

Das vorgegebene Ziel in einer bestimmten Zeit zu erreichen und gemeinsam mit anderen dieselbe Freude am Laufen zu haben. Man begegnet netten, tollen Menschen aller Schichten und Nationalitäten, die sich nicht persönlich kennen, einander aber respektieren. Alle sind gleich.

Sport verbindet …

Sport macht vieles leichter und angenehmer. Neben dem Laufen beschäftige ich mich mit Yoga, was mir noch mehr Kraft und Ausdauer bringt. Für mich eine wichtige Ergänzung und Vorbereitung.

Zielorientierung, Ausdauer  …  beim Marathon wie auch im CAD nützlich, oder?

Vielleicht so ähnlich. Für jede Arbeit braucht man spezifische Kenntnisse. Man muss wissen, worauf es ankommt. Ausbildung oder Studium vermitteln viel, aber nicht alles. Durch die praktische Arbeit kommen immer neue Fähigkeiten hinzu. Regelmäßiges Training ist absolut notwendig, egal was du machst.

Mitarbeiter bei einszueins, Dipl.-Ingenieur (Architektur), Digitalisierung von Plänen ins CADMitarbeiter bei einszueins Alireza Moghimi, Dipl.Ingenieur (Architektur), Digitalisierung von Plänen ins CAD

Übung macht den Meister?

Das sage ich meiner kleinen Tochter immer. Dann lacht sie, aber sie ist ähnlich wie ich, nimmt die Dinge genau. Ich bin von Natur aus sehr gewissenhaft und präzise. Und ich gebe mein Wissen gern weiter, beispielsweise im Kontakt mit den Kunden. Beides passt sehr gut zu meiner Tätigkeit bei einszueins.

Wie bist du dazu gekommen?

Mein Traum war eigentlich ein Studium der Zahnmedizin. Von der Schule her hatte ich alle Voraussetzungen dafür. Aber das Leben läuft manchmal anders als geplant. Äußere Umstände haben mich nach Darmstadt geführt, so kam ich zum Architekturstudium und später zu einszueins. Neben Bearbeitung und Qualitätskontrolle der Pläne gehören zu meinen Aufgaben auch Beratung und Hilfe bei CAD-Problemen, Lösungsfindung und Kommunikation mit den Kunden für viele spezifische Anliegen.

Welche Fähigkeiten sind da gefragt?

Natürlich Fachwissen in Architektur und den dazugehörigen Fachgewerken wie technische Gebäudeausrüstung (TGA), Sanitär, Medizintechnik oder Brandschutz. Bauingenieurswissen gehört dazu. Auch Straßenbau, Statik, Elektrotechnik …

… eigentlich alle Baubranchen.

Ja, da wir bei einszueins alle Arten von Plänen digitalisieren. Ich muss die Zusammenhänge verstehen und anwenden können. Was jede Linie bedeutet, jedes Detail.

Was magst du an deiner Tätigkeit?

Ich arbeite gern selbständig und mag komplexe Aufgaben, in die ich mich hineindenken muss. Fast jeder Architekt kennt das, wenn auf alten Plänen erst einmal nichts stimmt. Mir macht es Freude, wenn ich sehr komplizierte, vielleicht fehlerhafte oder besonders umfangreiche Planstrukturen am Ende verstehen und aufbereiten kann, so dass als Ergebnis alles präzise ist und genau nachvollziehbar.

 Und auf der persönlichen Ebene – was zählt für dich?

Kollegialität, Menschlichkeit, Loyalität. Das muss für mich stimmen, im Sport und am Arbeitsplatz.

Vielen Dank fürs Interview!

 

Foto Barcelona-Marathon (oben) mit freundlicher Unterstützung von Schulz-Sportreisen – vielen Dank!
Beitrag/Text: Angela Sabo, einszueins

 

Menschen bei einszueins, weiterlesen:

 

Architektur ist, wo du bist – heute: Paris & Disneyland

VON GÖTZ SCHNEIDER UND ANGELA SABO

Architektur ist allgegenwärtig. Wir bewegen uns tagtäglich in ihr und um sie herum. Meist beiläufig, ohne sie groß zu beachten. Dabei umgibt uns Architektur ständig, und sie gestaltet unser Tun und Erleben mit. Manchmal lohnt es sich, stehen zu bleiben und hinzuschauen, auch wenn es sich gerade nicht um preisgekrönte Baukunst handelt. Uns macht das ziemlich Freude. Wollen Sie sehen, was uns in letzter Zeit beeindruckt hat? Heute: 50 ausgewählte Architektur-Momente, die wir Ihnen zeigen möchten … PARIS & DISNEYLAND:

1 Ein untypischer Paris-Kurztrip: das Beiläufige entdecken

2 Ausblick aus dem winzigen DG-Zimmer des Hotel Americano

3 Zwischen den Kuppeln von 2016 und dem Turm von 1889 liegen 127 Jahre Baugeschichte

4 Faszinierend: die massive und grazile Struktur des hallenartigen Baus

5 Blick nach oben

6 Abendlicht im Quartier

7 Viele Pariser Fassaden sind verspielt und detailreich wie diese

8 Architektur oder Gemälde? Die Grenzen verschwimmen

9 Gut 42 Jahre alt und immernoch begehrt

10 Der Architekt war 33 beim Bau

11 Rohrpost in die Zukunft

12 Vogelperspektive ...

13 ... die nie langweilig wird

14 Schlange stehen am Aufzug des Eifelturms

15 Ich war hier

16 Ausgestellte Konstruktionsskizzen ...

17 ... erinnern an die klassische Art, Architekturpläne zu zeichnen

18 Nur ein Name

19 Erst durch unsere Wahrnehmung erhält Architektur Bedeutung

20 Einfach grafisch

21 In der Laterne ist die Morgensonne bereits angekommen

22 Eigentlich nichts Besonderes

23 Vierzig U-Bahnminuten später: Kontrastprogramm!

24 Architektur inspiriert von der Geburtsstadt Walt Disneys

25 Disneyland Paris

26 Ist das überhaupt noch Architektur?

27 Tagsüber sind Gäste unterwegs, nachts das 100 Mann starke Gärtnerteam

28 Das Märchenschloss hat blattvergoldete Turmspitzen

29 Befremdlich und schön zugleich ist der Mix aus Disneyfiguren und sakraler Baukunst

30 Buntglasfenster: von Glasermeistern in original-mittelalterlicher Handwerkskunst gefertigt

31 Zeitreise im Disney-Hotel

32 Auf die Details achten!

33 Der Zugang zum Castle Club gelingt ausschließlich über das nostalgische Telefon. Keine Deko, sondern ganz bewusst Teil der Magie

34 Die Main Street nutzt das Prinzip der erzwungenen Perspektive, damit alles größer erscheint

35 Micky-Köpfe verstecken sich in Fliesen, Uhren, Geländern, Türen, Lüftungsöffnungen, auf der Kappe des Duschgels ...

36 In 8 Metern Höhe steigt Dampf aus der Tasse

37 Echte Gaslampen in der Shopping Mall

38 Dieses Bild könnte ebenso gut in einem Dorf vor der Jahrhundertwende aufgenommen sein

39 Neues Dach mit dem Schein alter Patina

40 Der authentische Nachbau verschiedenster Architekturszenen ist beeindruckend

41 Ein Gefühl von Orient

42 Authentische Materialien, Geräusche, Licht ...

43 ... wie auf einem echten Basar

44 Zu nah rangezoomt, doch das Zusammenspiel von Materialien und Farben ist einfach toll

45 Sieht aus wie gemalt

46 Nur wenn man zufällig hoch schaut, sieht man diesen wunderschönen Himmel über dem Karussell

47 Edle Stoffe

48 Immer wieder schön: der Charme einer Handskizze ...

49 ... vor dem CAD-Zeitalter

50 Architektur ist dort, wo du bist

Wir sind gespannt, wo wir das nächste Mal fündig werden.

Ihre Ingenieure für Digitalisierung

1-2-3 Frühlingsausflüge: Museen und Ausstellungen von Architektur bis Welterbe

VON EINSZUEINS

Endlich Frühling! Straßencafés öffnen, man sieht wieder bunte T-Shirts, und die Kollegen erzählen einander begeistert Ausflugspläne. Auch bei unseren Architekten und Ingenieuren kommt Freude auf. Reiselust soll ja ansteckend sein. Wir verraten Ihnen drei Ausflugs-Ideen frisch aus dem einszueins-Team.

1

Im Kröller-Müller-Museum mit Skulpturengarten kommt wirklich alles Schöne zusammen. Kunst, Architektur, Natur. Am stilvollsten zu entdecken auf einem der weißen Leihfahrräder.

Fotos vom Kröller-Müller-Museum, Architektur-Ausflugstipp von einszueins

Zu verdanken ist das herrliche Museum einer engagierten Frau,  die ihre Liebe zur modernen Kunst in einem eigenen Museumshaus mit anderen Menschen teilen wollte. Helene Kröller-Müller hat ihren Lebenstraum verwirklicht und gemeinsam mit ihrem Mann zur Eröffnung im Jahr 1938 eine der größten privaten Kunstsammlungen des 20. Jahrhunderts zusammengetragen. Ihre Nachfolger erweiterten das Museum mehrfach mit neuen Bauten und einem weitläufigen Skulpturengarten mit über 160 Skulpturen bedeutender Künstler. Das am meisten besuchte Museum der Niederlande beherbergt heute u.a. eine der größten Van-Gogh-Sammlungen der Welt. Darüber hinaus sind Spitzenwerke moderner Meister – von Claude Monet, Pablo Picasso bis Piet Mondriaan – zu sehen sowie viel beachtete Sonderausstellungen. Der umgebende Park, in dem auch Wildtiere leben, führt die Besucher durch Wälder, Heide, Grasflächen und Sandlandschaften. Die Leihfahrräder stehen kostenlos zur Verfügung.

Wegweiser: Kröller-Müller Museum in Otterlo (Niederlande), ca. 60 Autominuten von Amsterdam, Info und Öffnungszeiten auf krollermuller.nl/de

2

Bei einem Besuch des Weltkulturerbes Völklinger Hütte geht es tief hinein in dunkle Gänge und hoch hinauf über Gichtbühne und Hochöfen. Eine Industrie-Zeitreise hautnah durch Eisen und Stahl.

Fotos vom Weltkulturerbe Vöklinger Hütte, Architektur-Ausflugstipps von einszueins

Einst wurden auf der Gichtbühne in 27 Metern Höhe Rohstoffe in die Hochöfen gefüllt. Heute ist sie in ihrer ganzen Länge begehbar. Weiter geht es auf die Aussichtsplattform der Hochofengruppe und über das Kohlegleis mit der 20 Meter langen Wendelrutsche in die Gebläsehalle hinein. Maschinen-Kolosse aus Eisen und Stahl haben hier den Wind erzeugt, der früher in die Hochöfen eingeblasen wurde. Mehr als 7000 Meter gut beschilderte Wege führen durch die Völklinger Hütte. Picknickplatz an der Granulieranlage und ein toller Blick über Völklingen vom Dach der Erzhalle inklusive. Als Weltkulturerbe steht die Völklinger Hütte in seiner Bedeutung gleichberechtigt neben den ägyptischen Pyramiden oder der Chinesischen Mauer. Der Rundgang durch einen der spannendsten Orte der Welt dauert zwei bis drei Stunden und ist durch Rampen und Aufzüge in weiten Teilen barrierefrei. Ein Besuch lohnt sich allein schon wegen der wechselnden Großausstellungen auf dem Gelände.

Wegweiser: Weltkulturerbe Völklinger Hütte, Völklingen bei Saarbrücken, Info und Öffnungszeiten auf voelklinger-huette.org

3

Im Arp-Museum kommt festliche Stimmung auf. Vom glamourösen Kulturbahnhof am Rheinufer führt ein rasant ansteigender Tunnel in den luftigen Museumsbau von Richard Meier.

Fotos vom Arp-Museum, ein Architektur-Ausflugstipp von einszueins-digital

Hier heißt es Augen auf! Denn mit jedem Schritt öffnen sich Lichtstimmungen, neue Einblicke und spektakuläre Ausblicke. An kaum einem Ort kommen Arps Arbeiten so gut zur Geltung wie hier. Unten empfängt der traditionsreiche, klassizistisch erbaute Bahnhof Rolandseck die Besucher. Vierzig Meter oberhalb schmiegt sich der lichtdurchflutete Museums-Neubau in die Natur, seit 2007 Heimat der Arp-Sammlung. Auf vier Ebenen sind hier wechselnde Ausstellungen zu sehen. Im Zentrum steht die Avantgarde-Kunst der beiden Namenspatrone Hans Arp und Sophie Taeuber-Arp. Im Dialog mit deren Werken zeigen Sonderausstellungen Skulpturen, Installationen und Malereien bedeutender zeitgenössischer Künstler. Durch die geschickten architektonischen und künstlerischen Bezüge spannt das Museum einen weiten Bogen von den Zeiten der Rheinromantik bis in die Moderne. Ein Museumskomplex als Gesamtkunstwerk.

Wegweiser: Arp-Museum, Remagen bei Bonn, Info und Öffnungszeiten auf arpmuseum.org

 

Mit Fotos von Ulrike Liebig, Text: Angela Sabo

Architekturbuch: Mini-Häuser!

VON ANGELA SABO

Wissen Sie noch? In unserem Blog-Beitrag Architekturtrend Tiny House ging es um die große Kunst, kleine Häuser zu bauen. Unsere Buchempfehlung “winzig” zeigt neununddreißig kleine und kleinste Häuser – fantasievolle Architektur-Projekte auf der ganzen Welt.

Passend zum Thema ist „winzig“ von Sandra Leitte handlich klein, aber dennoch ein Architekturbuch mit vielen tollen Fotos und hochwertigem Layout. Die Objekte sind nach steigender Wohnfläche geordnet, von der 4 qm Schutzhütte in den Alpen bis zum 95 qm Wohnhaus. Verrückte Kreationen sind darin zu finden. Eine futuristische Blockhütte im Wald, ein Feriendomizil in Dreiecksform, eine schwimmende Forschungsstation in Form eines Eies, inspiriert von nistenden Seevögeln und traditionellem Bootsbau. Besonders sympathisch finden wir das historische 30 Quadratmeter-Cottage am Fluss, in dem alle Materialien und Einrichtungsdetails recycelt, upgecycelt oder handgefertigt wurden.

Um ein Praxisbuch mit konkreten Angaben zu Bauweise, Funktion, Machbarkeit usw. handelt es sich dabei nicht. Bei genauerer Beschäftigung mit einzelnen Häusern stellen sich durchaus Fragen in Bezug auf die Praxistauglichkeit. Finanzielle oder baurechtliche Rahmenbedingungen werden nicht betrachtet. Die vorgestellten Projekte folgen keinen idealistischen oder gesellschaftskritischen Ansätzen und ergänzen sich auch nicht. Dazu sind die Häuser in ihrem Wesen viel zu persönlich und einzigartig, ob es sich um Bambushütten in Modulbauweise, um einen speziellen Hundesalon oder ein Silohaus handelt, das weitgehend aus Schrott gebaut wurde.

„Winzig“ ist ein klasse Buch zum Blättern, Querlesen und Staunen. In unserem Büro-Exemplar sind zahlreiche Seiten mit Zettelchen markiert. Bemerkenswerte Spezialitäten zum Thema “Downsizing“. Genau das ist das Wesen des Buches. Der Leser kann sich unvoreingenommen mit Ideen und Materialien beschäftigen und das mitnehmen, was ihn anspricht – vielleicht für ein eigenes mutiges Bauprojekt.

Sandra Leitte: winzig, Deutsche Verlags-Anstalt 2016, 224 Seiten

Lieblingsbücher für Architekten und Kreative – auch zum Verschenken

VON ANGELA SABO

Es wird wieder einmal Zeit für Lieblingsbücher. Keine klassischen Architekturbände, sondern ganz unterschiedliche Titel, die uns richtig gut gefallen. Hier kommen drei Empfehlungen, die sich auch prima verschenken lassen.

1

Architektur als emotionale Angelegenheit

Peter Zumthor, Marie Lending: Die Geschichte in den Dingen

“Die Geschichte in den Dingen”, Fotos (außen) von Hélène Binet aus “Collection”, 1989, “Landscape of the Athens Acropolis” von Dimitris Pikionis. © Hélène Binet, London

Einen kleinen Schatz hält man mit diesem Büchlein in den Händen. Vielleicht mit derselben Neugier und Ergriffenheit wie beim Betreten von Peter Zumthors Gebäuden, in denen immer etwas Besonderes spürbar ist. Anlässlich der Fertigstellung des Zinkminenmuseum Allmannajuvet in Südnorwegen lud er die norwegische Architekturhistorikerin Mari Lending zu einem Dialog über das Projekt und sein Schaffen als Architekt ein. „Ich möchte einen Ort betrachten, empfinden und verstehen, und dann nimmt die Form, nach der ich suche, in einem intuitiven Prozess allmählich Gestalt an. Ich möchte Gebäude schaffen, die etwas über die Zeit ihres Ortes aussagen und Menschen ansprechen”, beschreibt Peter Zumthor seine Herangehensweise an Architektur im Buch. Für ihn speichern Landschaften und Orte spezifische Geschichten und Spuren der Vergangenheit. Diese zuerst einmal zu lesen, zu deuten, Emotionen zu erfassen – das ist der Ausgangspunkt seiner meisten Projekte wie u.a. das Kolumba Kunstmuseum in Köln. So kann Architektur Erinnerungen sprechen lassen, auf Weltbilder und Zusammenhänge hinweisen, ein Gefühl erzeugen für Dinge, die abwesend sind. In ihrem Dialog streifen Zumthor und Lendig Lieblingsschriftsteller wie z.B. Johann Peter Hebel, Stendhal, Nabokov und Inspirationsquellen aus der Kunst und Musik. Begleitet wird der Band von einem Fotoessay der Schweizer Architekturfotografin Hélène Binet über die gepflasterten Wege des griechischen Architekten Dimitris Pikionis auf der Athener Akropolis.

Was uns daran gefällt: Der seltene Einblick in die tiefere Motivation und Arbeitsweise eines der ungewöhnlichsten Architekten der Gegenwart. Der feinsinnige Zugang zu Architektur, die nicht nur funktional, sondern auch emotional und intellektuell entworfen werden und entstehen kann. Die zurückhaltende und sehr wertige Buchgestaltung.

 


2

Bau doch einfach, wie du willst!

Dominique Ehrhard: ArchiTek`

“ArchiTek’”

ArchiTek`ist ein kompaktes knalliges Papp-Buch-Objekt, das schon im Buchladen ins Auge springt. Beim Durchblättern fallen die geometrischen Muster in den Grundfarben Rot, Gelb, Blau, Weiß, Schwarz auf. Das Buch enthält 95 vorgestanzte Elemente, die sich heraustrennen lassen. Eine Mischung verschiedener Bauteil-Typen mit Streifen, Kreisen, Flächen und schematischen Assoziationen, beispielsweise rote Dreiecke als Dächer oder schwarz-weiße Muster in Fenster-Optik. Durch eine einfache Stecktechnik lassen sich nun Gebäude kreieren: Häuser, Türme, Brücken … Die dazugehörige Anleitung zeigt mehr als 20 Beispielprojekte mit Anzahl und Typen der benötigten Bauelemente zur Übung und Inspiration. Danach sind der Fantasie beim Kreieren einzigartiger Bauwerke keine Grenzen gesetzt. Dabei ist die Pappe sehr stabil und die fertigen Gebäude sind es ebenso. Es gibt so viele Teile, dass mehrere Bauwerke gleichzeitig aufgebaut werden können.

Was uns daran gefällt: Die unkomplizierte und grafisch-schlichte Aufmachung. Die Verbindung zu Kunst und Grafikdesign. Erwachsene und Kinder haben gleichermaßen Spaß daran – man kann einfach drauf los bauen. Ein kreatives Buch-Objekt-Spiel für die ganze (Architekten-) Familie.

 


3

Tatami-Matten als Grundfläche für ein Architekten-Haus

Thomas Drexel: Best of Low Budget Häuser

“Best of Low Budget Häuser: 50 Projekte”

Ein tolles Haus bauen für wenig Geld –  in der Regel ein Widerspruch in sich. Die 50 interessantesten Low-Budget-Häuser aus seinen letzten Büchern hat Thomas Drexel hier zusammengestellt. Kosten sparen und gleichzeitig eine hohe Architekturqualität umsetzen, das waren die Haupt-Kriterien des Autors für die vorgestellten Projekte. Die Wege dorthin sind sehr unterschiedlich und machen deutlich, dass es die kostensparende Standard-Lösung nicht gibt. Das Buch zeigt sehr persönliche Häuser, in ihrer Funktion genau zugeschnitten auf die Bedürfnisse der Bewohner. Eine Künstlerin bewohnt ein Atelier in der Größe von sechs Tatami-Matten. Ein Familienhaus aus Holz in freier Landschaft soll selbst wie ein Natur-Wesen wirken. Ein Single-Haus entsteht auf der Grundfläche über einer Werkstatt in 4,50m Höhe. Immer geht es darum, ganz genau hinzuschauen. Wie lassen sich selbst ungünstige Rahmenbedingungen bestmöglich nutzen? Was ist den Bewohnern am wichtigsten? Wo kann man ausgleichen und sparen? Übliche Bauweisen, Materialien und Sehgewohnheiten werden dabei hinterfragt. Das Buch eignet sich wunderbar zum Querlesen und Querschauen, zur Inspiration und Anregung und für alle, die Experimente und hohen Planungsaufwand nicht scheuen. Die kostensparenden Faktoren sind separat aufgelistet. Zu jedem Bau-Projekt sind die Bruttogesamtkosten angegeben.

Was uns daran gefällt: Die kurzen, erklärenden Haus-Portraits mit Bauplänen. Wichtige Fakten und bautechnische Informationen als Liste zusammengefasst – für Architekten sofort zu überblicken. Die ungewöhnlichen Lösungen und Materialien. Schöne Fotos, solide Typografie und Aufmachung.

 


Alle drei Bücher auf einen Blick:

Peter Zumthor, Marie Lending: Die Geschichte in den Dingen, Schneidegger & Spiess 2018,
84 Seiten, 14 Duplex-Abbildungen. Herzlichen Dank an den Verlag! www.scheidegger-spiess.ch

Dominique Ehrhard: ArchiTek’, Ullmann Medien 2017, 80 Seiten

Thomas Drexel: Best of Low Budget Häuser: 50 Projekte, Deutsche Verlags-Anstalt 2018, 288 Seiten


Fotos: einszueins, Angela Sabo

Acht Tipps für eine optimale Layerstruktur

VON EINSZUEINS

Gut 90 % der Ingenieurbüros und Ämter arbeiten mittlerweile mit spezifischen Layerstrukturen, die an eigene Bedürfnisse und Verwendungszwecke angepasst sind. Damit lassen sich CAD-Zeichnungen nicht nur leichter bearbeiten – sie sind auch wesentlich übersichtlicher und sparen damit Zeit und Kosten im Arbeitsablauf. Folgende acht Tipps helfen Ihnen dabei, die optimale Layerstruktur für Ihre CAD-Pläne zu erstellen:

 

1. Verschaffen Sie sich einen Überblick!

Welche Mitarbeiter Ihres Büros arbeiten mit CAD? Genau diese Mitarbeiter sind wertvolle Ratgeber, denn sie wissen am besten, was gebraucht wird. Holen Sie ihren Rat ein und fassen Sie die wichtigsten Details zusammen. So erhalten Sie am Ende eine Layerstruktur, die jede Abteilung sinnvoll nutzen kann.

2. Formulieren Sie ein konkretes Ziel und konzentrieren Sie sich auf die Basics!

In CAD-Zeichnungen können beliebig viele Informationen eingebaut werden. Sie benötigen aber nur die, die für Ihre Ziele relevant sind – das sind Ihre Basic-Layer. Denken Sie daran: Für die Planung von Wohngebäuden sind andere Aspekte wichtig als für den Tiefbau. Definieren Sie Ihr Fachgebiet also so konkret wie möglich – die für Ihre Zielanwendung relevanten Layer bilden das Gerüst für die gesamte Layerstruktur.

3. Einfacher ist besser

Lassen Sie Ihre Kollegen oder Mitarbeite notieren, welche Layer sie am häufigsten verwenden würden. Die Struktur muss für jeden klar verständlich sein und ist im besten Falle selbsterklärend. So komplex wie nötig und so einfach wie möglich.

4. Wählen Sie prägnante Layer-Namen

Überlegen Sie sich Layerbenennungen, aus denen die Bedeutung nachvollziehbar hervorgeht, zum Beispiel „A_WAND_24“. Das ist kurz, prägnant und übersichtlich. Das A steht hier für Architektur, Wand steht für Wand und 24 für die Wanddicke. Beachten Sie dabei: Je differenzierter der Layername, desto umfangreicher die Layer-Struktur. Fragen Sie sich also unbedingt im Vorfeld, wieviel Differenzierung für Ihre Zwecke notwendig ist.

5. Ordnen Sie den Layern Farben und Strichstärken zu

Wichtig für die Unterscheidbarkeit der Objekte sind unterscheidbare Layerfarben und Strichstärken. Welche Elemente sind hier für Sie von größter Bedeutung? Im Bereich des Rückbaus ist es z.B. hilfreich, die rückzubauenden Elemente vom Bestand farblich eindeutig abzuheben.

6. Prüfen Sie Ihre Layerstruktur in der Praxis

In der Praxis zeigt sich, was die gewählte Layerstruktur taugt. Sind die gewählten Optionen funktional, übersichtlich, einfach zu handhaben? Wo muss nachgebessert werden? Pflegen Sie weitere Layer hinzu, wenn sich diese als hilfreich erweisen.

7. Entwickeln Sie Ihre Layerstruktur stetig weiter

Je länger Sie mit Ihrer eigenen Layerstruktur arbeiten, desto mehr Mitarbeiter beschäftigen sich damit. Komplexere Aufgaben verlangen ggf. gut überlegte Anpassungen. Bestimmen Sie einen Mitarbeiter, der die Verantwortung für die Pflege der Layerstruktur übernimmt und sie in enger Abstimmung mit den Anwendern und Projekten weiterentwickelt.

8. Kommunizieren Sie, dass sie mit einer eigenen Layerstruktur arbeiten

Informieren Sie andere Büros oder Dienstleister direkt bei Kontaktaufnahme, dass Sie mit Ihrer eigenen Layerstruktur arbeiten. Erstellen Sie eine Liste der Vorgaben, die als Arbeitsgrundlage dient. So sind beste Ergebnisse garantiert, wenn Sie CAD-Zeichnungen weitergeben.

Fahr Rad! Nachdenken über Städtebau – mehr Raum, mehr Sicherheit, mehr Architektur für Radfahrer

VON EINSZUEINS, ANGELA SABO

80% unserer Mitarbeiter kommen mit dem Fahrrad oder zu Fuß zur Arbeit. Plötzlich sind wir mitten im Gespräch über innovative Ideen zum Thema Radverkehr und Städtebau.

Ums Radfahren gab es schon immer Streit

Als der badische Forstbeamte Karl Drais 1817 die sogenannte Laufmaschine vorstellte, wurde diese bald darauf verboten. Begründung: ihre hohe Geschwindigkeit stelle eine Störung der öffentlichen Ordnung dar. Für sieben Kilometer Strecke brauchte man damit gut eine Stunde. Noch schneller waren die um 1850 entwickelten Hochräder. Eine Tretkurbel am Vorderrad diente als Antrieb und die Fahrer mussten erstmals ihre Füße vom Boden nehmen. Mit den Vorderrädern wurde auch die Geschwindigkeit immer höher und Stürze mit schweren Verletzungen waren nicht selten. So blieben die teuren Hochräder ein Fahrzeug für Draufgänger. Mit den modernen „Niederrädern“ mit zwei gleichgroßen Rädern, Kettenantrieb und ab 1888 mit luftgefüllten Reifen wurde das Radfahren sicherer. In den 1890er Jahren hatte ein Fahrrad bereits alle Komponenten, wie wir sie heute kennen. Parallel entstanden aus der Fahrradtechnik die frühen Automobile.

Das Fahrrad als erstes massentaugliches Individual-Verkehrsmittel

Nach 1900 sanken dank Massenproduktion die Preise der bis dahin exklusiven Zweiräder. Plötzlich konnte sich auch der einfache Arbeiter ein Fahrrad leisten und musste nicht mehr fußläufig in der Nähe seiner Arbeit wohnen. Im Jahr 1936 fuhren in deutschen Städten ab 100.000 Einwohnern bis zu 61% der Arbeiter Fahrrad. Auch Lasten, Materialien, Waren wurden mit dem Rad befördert. 1938 gab es bereits über 10.000 km Radwege, die auch für Ausflüge und Urlaubsfahrten genutzt wurden. Nichtradfahrer, Fußgänger, Kutscher, selbst die ersten Taxifahrer, beschwerten sich schon damals über Belästigungen und Gefährdung durch Radfahrer. Sie hatten das Image von Unruhestiftern.

Stadtverwaltungen entwickelten vielerorts Maßnahmen zur Eindämmung des Radverkehrs – Straßensperren, Fahrverbote, Fahrprüfungen, Fahrerkarten, sogar Nummernschilder. Dazu kamen immer mehr Motorräder und Automobile, die Platz auf den Straßen beanspruchten. Dennoch: Um die Jahrhundertwende bis nach dem zweiten Weltkrieg war das Fahrrad die Nummer eins unter den städtischen Fahrzeugen. Erst der wachsende Wohlstand der industrialisierten Gesellschaft in den 60er und 70er Jahren machte das Auto zum neuen Statussymbol. Im Städtebau folgte man dem Bedarf mit immer mehr und größeren – autogerechten – Verkehrswegen.

Wem gehört die Straße?

Heute müssen sich Radfahrer, Fußgänger und Autos Straßen teilen, deren Raum kaum noch erweitert werden kann. Stau, Parkprobleme, Luftverschmutzung, nicht zuletzt auch immer wieder schwere Unfälle mit Radfahrern haben inzwischen zum Umdenken zugunsten von Fußgängern und Radfahrern geführt. Fast überall ist der Umbau zu fahrradfreundlicheren Strukturen von heftigen Kontroversen begleitet. Von einer „Rückeroberung der Stadt“, wie der Titel einer Ausstellung im Deutschen Architekturmuseum Frankfurt (zu sehen noch bis 2. September 2018) zum Thema Radverkehr lautet, kann kaum die Rede sein. Das Auto ist und bleibt attraktiv – schon allein aus wirtschaftlichen Gründen.

Andererseits sind mehr als 50 % der in einer Stadt zurückgelegten Wege weniger als fünf Kilometer lang. Dafür ins Auto steigen, ausparken, einparken, Sprit verbrauchen, Abgase freisetzen? Eigentlich nicht nötig. Aber nur wo es sichere und gut ausgebaute Fahrrad- und Fußwege gibt und die Straße als öffentlicher Raum gilt – gleichberechtigt für alle – lassen Menschen das Auto stehen und gehen alternative Wege. In besonders radfreundlichen Städten wie Groningen oder Kopenhagen erledigen bis zu 60% der Einwohner ihre innerstädtischen Wege wieder mit dem Fahrrad oder zu Fuß.

Kreativer Städtebau – speziell für Radfahrer und Fußgänger

Radfahren hat besondere Qualitäten, finden auch unsere Mitarbeiter in Winterthur – eine der fahrradfreundlichsten Städte in der Schweiz. Draussen zu sein, mit mehr Aufmerksamkeit für die Dinge unterwegs, natürlich gesundheitliche Aspekte, vor allem Bewegung. „Wenn ich mit dem Rad ins Büro fahre, bekomme ich viel mehr mit. Ich fühle mich lebendig und erfrischt. Und nebenbei habe ich einen Teil meines Sportprogramms erledigt“, meint Firmeninhaber Götz Schneider. Stichwort Lebensqualität. Die steht wieder mehr und mehr im Fokus von Städteplanern und Verkehrsentwicklern, eng verbunden mit dem Thema Sicherheit. Städtebaulich ist hier noch einiges zu tun. In Darmstadt werden Radwege ausgebaut und die Stadt hat einen Fahrradbeauftragten eingestellt. In vielen Großstädten entstehen Fahrradparkhäuser und Fahrradmietstationen. Das Thema Radverkehr bewegt weltweit und hat enorm kreatives Potenzial, wie auch der reich bebilderte Katalog “FAHR RAD!” zur gleichnamigen Ausstellung im DAM Franfurt zeigt. Häufig sind renommierte Architekturbüros beteiligt, wenn es um innovative Umbau- und Ausbaumaßnahmen für den Radverkehr geht. Sie zeigen Möglichkeiten, Verkehrswege zu entlasten, die Sicherheit von Radfahrern zu verbessern und gleichzeitig architektonische Highlights und Mehrwert für alle zu schaffen, die unterwegs sind – ob zu Fuß, auf zwei oder auf vier Rädern.

Diese Rad-Projekte begeistern uns besonders:

Menschenfreundlich: PASSEIG DE ST JOAN BOULEVARD, BARCELONA von Lola Domenech.

Der breite Boulevard wurde auf 3,15 ha Fläche in einen funktionalen, komfortablen und umweltfreundlichen städtischen Raum für Radfahrer und Fußgänger umgestaltet. Mit separaten Wegen für Fußgänger, Spielbereichen für Kinder, Gastronomie und weniger Fahrspuren für Autos zugunsten von Freizeitzonen unter Bäumen. Ein geschützter Zweirichtungsradweg befindet sich in der Fahrbahnmitte. Zur Website Passeig de St Joan Boulevard

 

Schön anzusehen: CIRKELBROEN, KOPENHAGEN von Olafur Eliasson.

Eine Brücke für Radfahrer und Fußgänger, bestehend aus fünf kreisrunden Plattformen, die sich bewegen lassen und die Wellen des Wassers nachempfinden. Menschen sollen sich beim Überqueren der Brücke Zeit nehmen, die Aussicht genießen und einen neuen Blick auf die Dinge bekommen. Eine Brücke als Erholungsort innerhalb der Stadt. Zur Website Cirkelbroen

 

Fahrgefühl in Pink: NELSON STREET CYCLEWAY, AUCKLAND von Monk Mackenzie Architects.

Die ehemalige Autobahnausfahrt wurde nicht mehr gebraucht. Statt sie abzureißen, wurde sie in eine in Pink getauchte Verbindung für Radfahrer und Fußgänger umfunktioniert – auch Lightpath genannt. Zur Website Nelson Street Cycleway

 

Zukunftsweisend? FAHRRADPAVILLON, MAINZ von Schoyerer Architekten_Syra.

Der Prototyp des Fahrradpavillons wurde ausschließlich aus industriell vorgefertigten Massenprodukten gefertigt. Die robuste prägnante Architektur bietet bis zu 12 Fahrrädern Platz. Die Stellplätze können gemietet werden. Zur Website Fahrradpavillon

 

Radweg in rund: HOVENRING, EINDHOVEN von ipv Delft creative engineers.

Die kreisförmige Brücke für den Zweirad- und Fußverkehr hat einen Durchmesser von 72 Metern und wurde mit 24 Abspannseilen an einem 70 Meter hohen Pylonen über einer wichtigen Straßenverkehrsachse aufgehängt. Getrennt vom Autoverkehr ist man hier sicher unterwegs und nutzt gleichzeitig zentrale Verkehrswege. Zur Website Hovenring

 

Öko auf hohem Niveau: OBOY WOHNHAUS UND HOTEL, MALMÖ von hauschild und siegel architecture.

Das üppig begrünte Gebäude mit Wohnungen und Hotelzimmern speziell für Radfahrer hat breite Türrahmen, strapazierfähige Oberflächen, riesige Aufzüge. Ein voll beladenes Lastenfahrrad fährt mühelos bis in die Küche. Die Mitgliedschaft im Fahrzeugpark ist in der Miete enthalten, falls man doch einmal ein Auto braucht. Das erste mehrstöckige Wohngebäude, das eine Planungsgenehmigung ohne vorgeschriebene Straßenparkplätze erhielt. Zur Website Oboy

 

Kathedrale für Räder: FAHRRADPARKHAUS CENTRAAL STATION, UTRECHT von Ector Hoogstad Architecten.

Das größte Fahrradparkhaus der Welt sieht aus wie eine Kathedrale aus Beton, Glas und Holz und hat ein digitales Leitsystem, viel Tageslicht und Sichtachsen für Blickkontakt. 13.500 Räder sollen hier einmal stehen. Rampen und rotgestrichene Einbahnstraßen führen zu den Stellplätzen. Geparkt wird per Chipkarte. Zur Website Fahrradparkhaus Centraal Station

 

Nachhaltig und engagiert: RADBAHN, BERLIN von paper planes e.V.

Radbahn will den vergessenen Raum unter Berlins berühmter U1-Hochbahn in eine pulsierende urbane Hauptschlagader verwandeln. Sie ist ein Spielfeld für zeitgemäße Mobilität, Innovation und Freizeitangebote. Zur Website Radbahn

 

Der schnellste Radweg Deutschlands: RS1 – RADSCHNELLWEG RUHR von Fachleuten aus Stadtplaung, Verkehr und Landschaftarchitektur von Land, Straßenbau, Kommunen und Reginalverbänden – ein Gemeinschaftsprojekt.

Ein 101 Kilometer langer Radweg für Pendler, Touristen und alle, die sich mit dem Fahrrad auf der Achse zwischen Hamm und Duisburg bewegen möchten. Mindestbreite von 4 Metern, wenig Steigungen, durchgehend beleuchtet und sogar mit Winterdienst und Reinigung. Zur Website Radschnellweg Ruhr

Wir wünschen gute Fahrt!

66 Zitate, die Sie weiterbringen: Arbeit – Persönlichkeit – Architektur – Erfolg

VON ANGELA SABO

Zitate sind Futter für den Kopf. Sie öffnen die Augen und bringen frischen Wind ins Büro. Sie lassen uns über das Gewohnte hinausschauen. Unsere Top66 rund um Arbeit, Architektur und Erfolg haben wir für Sie zusammengestellt.

Inspiration für den Schreibtisch

1

Der einzige Weg, großartige Arbeit zu leisten, ist, diese zu lieben. – Steve Jobs

2

Man muss die Dinge so einfach wie möglich machen. Aber nicht einfacher. – Albert Einstein

3

Denken ist die schwerste Arbeit, die es gibt. Das ist wahrscheinlich auch der Grund, warum sich so wenig Leute damit beschäftigen. – Henry Ford

4

Ein Problem ist halb gelöst, wenn es klar formuliert ist. – John Dewey

5

Alle Angestellten müssen so gut sein, dass ich meine Mutter zu ihnen schicken möchte. – Sara Hürlimann

6

Suche nicht nach Fehlern, suche nach Lösungen. – Henry Ford

7

Nur wer selber brennt, kann andere anfeuern. – Hermann Lahm

8

Geniale Menschen beginnen große Werke, fleißige vollenden sie. – Leonardo Da Vinci

9

Wenn du ein Schiff bauen willst, so trommle nicht Männer zusammen um Holz zu beschaffen, Werkzeuge vorzubereiten, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre die Männer die Sehnsucht nach dem weiten endlosen Meer. – Antoine de Saint Exupery

10

Die Basis einer gesunden Ordnung ist ein großer Papierkorb. – Kurt Tucholsky

Sei verrückt, sei anders, sei du selbst!

11

Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist. – Henry Ford

12

Viele lieben mich, viele nicht. Aber jeder kennt mich. Das ist das Schöne. – Volksmusik-Star Heino

13

Versuche nicht, ein erfolgreicher, sondern ein wertvoller Mensch zu werden. – Albert Einstein

14

Menschen mit einer neuen Idee gelten so lange als Spinner, bis sich die Sache durchgesetzt hat. – Mark Twain

15

Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt. – Mahatma Gandhi

16

Freiheit bedeutet Verantwortung. Das ist der Grund, warum die meisten Menschen sich vor ihr fürchten. – George Bernard Shaw

17

In den vergangenen 33 Jahre habe ich jeden Morgen in den Spiegel geschaut und mich gefragt: Wenn heute der letzte Tage meines Lebens wäre, würde ich das tun wollen, was ich heute im Begriff bin, zu tun? Und immer wenn die An twort zu viele Tage hintereinander ‘Nein’ lautet, weiß ich, dass ich etwas verändern muss. – Steve Jobs

18

Gehe du deinen Weg und lass die Leute reden. – Dante Alighieri

19

Als Zwerg muss man das tun, was die Riesen nicht können. – Niki Lauda

Kommunikation ist alles

20

Ich liebe Kritik, aber ich muss damit einverstanden sein. – Mark Twain

21

Wenn wir Menschen behandeln, wie Sie sind, dann machen wir sie schlechter; wenn wir sie dagegen behandeln, als wären sie bereits so, was sie sein sollten, dann bringen wir sie dahin, wohin sie zu bringen sind.Johann Wolfgang von Goethe

22

Wer auf andere Leute wirken will, der muss erst einmal in ihrer Sprache mit ihnen reden. – Kurt Tucholsky

23

Zuhören können ist der halbe Erfolg. – Calvin Coolidge  

24

Wer allzu klug ist, findet keine Freunde. – Japanische Redewendung

25

Man ist schlecht beraten, wenn man nur mit Leuten zusammenarbeitet, die nie widersprechen. – Ludwig Rosenberg

26

Der Schwache kann nicht verzeihen. Verzeihen ist eine Eigenschaft des Starken. – Mahatma Gandhi

27

Halte dich fern von denjenigen, die versuchen, deinen Ehrgeiz herabzusetzen. Kleingeister tun das immer, aber die wirklich Großen geben dir das Gefühl, dass auch du selbst groß werden kannst. – Mark Twain

28

Du gewinnst nie allein. Sobald Du etwas anderes glaubst, beginnst Du zu verlieren! – Mikka Häkkinen

Ein kostbares Gut: die Zeit

29

Es ist Zeitverschwendung, etwas Mittelmäßiges zu machen. – Madonna

30

Zeit die wir uns nehmen, ist Zeit, die uns etwas gibt. – Ernst Ferstl

31

Ihr könnt predigen, über was ihr wollt, aber predigt niemals über vierzig Minuten. – Martin Luther

32

Am meisten Energie vergeudet der Mensch mit der Lösung von Problemen, die niemals auftreten werden. – William Somerset Maugham

33

Manche halten einen ausgefüllten Terminkalender für ein ausgefülltes Leben. – Gerhard Uhlenbruck

34

Die Qualität von Städten und Plätzen lässt sich am Reißbrett entwerfen, ihre Schönheit kommt durch die Zeit. – Renzo Piano

35

Die Zeit verwandelt uns nicht, sie entfaltet uns nur. – Max Frisch

36

Denke immer daran, dass es nur eine wichtige Zeit gibt. Heute. Hier. Jetzt. – Leo Tolstoi

Digitalisierung und neue Technologien

37

Innovation bedeutet, zu tausenden Möglichkeiten Nein zu sagen. Deshalb bin ich mindestens so stolz auf die Dinge, die ich nicht getan habe, wie auf die Dinge, die ich erreicht habe. – Steve Jobs

38

Das Web ist mehr eine soziale Erfindung als eine technische. – Tim Berners-Lee

39

Ich verstehe nicht, warum die Menschen Angst vor neuen Ideen haben. Ich habe Angst vor den alten. – John Cage

40

Das Internet ist das erste von Menschenhand erschaffene Ding, das der Mensch nicht versteht. Es ist das größte Experiment in Anarchie, das es jemals gab. – Eric Schmidt

41

Das Paradoxon der modernen Zeit: Die Kommunikationsmittel werden immer besser, doch die Kommunikation wird immer schlechter. – Bertram Jacobi

42

Zu niemandem ist man ehrlicher als zum Suchfeld von Google. – Constanze Kurz

Die Kunst des Gestaltens

43

Das Gehirn ist der grösste Kinosaal der Welt. – Ridley Scott

44

Ich werde oft gefragt, woher meine Ideen kommen. Von nirgends. Ich habe nur mehr Zeit als andere zu warten, bis doch etwas kommt. – Peter Bichsel

45

Ein kreativer Mensch ist primitiver und kultivierter, destruktiver und konstruktiver, sehr viel verrückter und sehr viel vernünftiger als der Durchschnittsmensch. – Viktor Frankl

46

Ein Logo ist dann gut, wenn man es mit dem grossen Zeh in den Sand kratzen kann. – Kurt Weidemann

47

Kreativität ist der Spaß, den man als Arbeit verkaufen kann. – Andy Warhol

48

Wenn etwas leicht zu lesen ist, dann war es schwer zu schreiben. – Enrique Jardiel Poncela

49

Ideen sind wie Kinder: Die eigenen liebt man am meisten. – Lothar Schmidt

50

Gutes Design ist für die Ewigkeit. – Alberto Alessi

Baukunst = Architektur?

51

Architektur hat mit Kunst nichts zu tun, ist reine Gedankenarbeit. – Egon Eiermann

52

Wenn niemand mehr zeichnen kann? Dann werden in allen Städten der Welt gleich aussehende Kisten gebaut. Kleider machen Leute, Architektur macht Städte. – Prof. Gustav Peichl

53

Architektur muß schluchtig, feurig, hart, eckig, brutal, rund, zärtlich, farbig, obszön, geil, träumend, vernähend, verfernend, naß, trocken, herzschlagend sein. Lebend oder tot. Wenn sie kalt ist, kalt wie ein Eisblock. Wenn sie heiß ist, heiß wie ein Flammenflügel. Architektur muß brennen. – Wolf D. Prix

54

Ich finde, dass Architektur eine grundsätzlich optimistische Kunst ist. Als Architekt musst du an die Zukunft glauben. Du kannst weder Zyniker noch Skeptiker sein, sonst wärst du kein Architekt. – Daniel Libeskind

55

Architektur beruht auf drei Prinzipien: Firmitas (Festigkeit, Stabilität), Utilitas (Zweckmässigkeit, Nützlichkeit) und Venustas (Anmut, Schönheit). – Vitruv

56

Werke dauern lange, so lange, wie sie uns beschäftigen. Je länger sie dauern, umso reicher können sie werden. Was fertig ist, was niemanden mehr berührt, ist am Ende. – Günter Behnisch

Über den Erfolg …

57

Holzhacken ist deswegen so beliebt, weil man bei dieser Tätigkeit den Erfolg sofort sieht. – Albert Einstein

58

Ruhm liegt nicht darin, niemals zu fallen, sondern jedes Mal wieder aufzustehen, wenn wir gescheitert sind. – Konfuzius

59

Wie klein unsere Welt eigentlich ist, merken wir meist dann, wenn wir große Dinge vorhaben. – Ernst Ferstl

60

Es sind immer die einfachsten Ideen, die außergewöhnliche Erfolge haben. – Leo N. Tolstoi

61

Ich kann Dir keine Erfolgsformel liefern, aber ich kann Dir eine Formel für den sicheren Misserfolg geben: Versuche es allen recht zu machen. – Marc Twain

62

Du weißt, dass Du auf der Straße des Erfolgs bist, wenn Du Deine Arbeit auch ohne Bezahlung machen würdest. – Oprah Winfrey

63

Erst dann zu leben, wenn man es geschafft hat, ist ein großer Irrtum: Man kann nicht mit vierzig, fünfzig oder gar nach der Pensionierung auf einmal ein ganz anderer Mensch sein. Also muss man sein Leben so organisieren, daß man seine Träume konkret lebt. – Kurt Bendlin

64

Nur diejenigen, die sich trauen, in großem Stil zu scheitern, können auch in großem Stil Erfolg haben. – John F. Kennedy

65

Wenn ich immer alle Regeln befolgt hätte, hätte ich es nie zu etwas gebracht. – Marylyn Monroe

Zum Schluss noch etwas zum Schmunzeln

66

Wer am Montag zerknittert zur Arbeit kommt, hat die ganze Woche lang Zeit, sich zu entfalten. – Unbekannter Autor

Unser Fazit: Manchmal macht es Sinn innezuhalten, quer zu denken, einfach mal zu lächeln. Wir finden, häufigeres Lesen lohnt sich. Mit der Zeit verändern sich die Blickwinkel und immer wieder sind neue Aspekte zu entdecken. Zitate sind Impulse. Sie helfen, aus jedem Tag das Beste zu machen.

Wir wünschen Ihnen erfrischendes Weiterkommen!