Beiträge

Mitarbeiter bei einszueins: Ulrike Liebig – Projektmanagerin, Architektin, Familienmensch

VON EINSZUEINS

Architektin bei einszueins UlrikeLiebig

Ulrike Liebig, unsere leitende Projektmanagerin und studierte Architektin, fotografiert leidenschaftlich gern und hat die Gabe, besondere Architektur-Momente festzuhalten. Sie kennt die interessantesten Museen und Kultur-Orte, hat ein Auge für städtische Szenen und besondere Architektur-Stimmungen. Wo andere vorbeigehen, packt sie die Kamera aus und macht ihre „mobile shots“.

 

Was begeistert dich am Fotografieren? Was interessiert dich?

Ulrike Liebig: Der Augenblick. Momente festzuhalten, die nicht wiederkehren. Aber auch einfach Dinge zu sehen, die andere so erst mal nicht wahrnehmen. Erst dann, wenn ich sie ihnen als Bild zeige. Außer der Fotografie interessieren mich Reisen, die Natur und natürlich meine Familie.

Du bist studierte Architektin – wolltest du schon immer etwas mit Architektur machen?

Ursprünglich wollte ich tatsächlich Fotografie studieren. Ich hatte mich gleich nach dem Abitur für einen Studiengang Fotodesign beworben, aber von 600 Bewerbern wurden nur 25 genommen. Dann fing ich mit Kunstgeschichte und Film- und Fernsehwissenschaften an und dachte über andere kreative Berufe nach – und bin bei Buchhändlerin gelandet. Das war eine schöne Zeit und hat mir viel Spaß gemacht, da ich sehr gern lese. Später gingen meine Interessen mehr und mehr in Richtung Archäologie und Architektur. Ich habe mich für die Architektur entschieden, und es war ein tolles, sehr interessantes und vielfältiges Studium.

Was wurde aus der Fotografie?

Fotografiert habe ich weiterhin, zum Ausgleich, mehr für mich. Andere Architekten, Grafiker, Autoren haben mich öfter angesprochen, ich solle etwas mit meinen Bildern machen, Ausstellungen oder so. Dafür braucht man Zeit und Muße, und die fehlte mir meist im Arbeitsalltag und später dann mit Familie. Doch ich hatte immer wieder kleinere Fotografie-Aufträge. Einmal haben meine Bilder eine Ausstellung begleitet. In Hamburg war das, 1998, zum Thema Bürgerkrieg in Sarajevo. Da begleiteten meine Fotografien Gedichte von Andrea Jürges, die heute Vizedirektorin des Architekturmuseums ist.

Wie bist du dann zu einszueins gekommen?

Anfangs habe ich in verschiedenen Architekturbüros gearbeitet, mit viel Projektarbeit, Überstunden, Wochenenddiensten. Da waren meine beiden Kinder noch klein, und ich war immer hin- und hergerissen zwischen Familie und Arbeit. Zu einszueins kam ich auf Empfehlung. Hier ist mein Fachwissen als Architektin gefragt. Baupläne, Architekturzeichnungen, planerische Details lesen und verstehen – und damit auch die Umsetzungswünsche ins CAD unserer Kunden, von denen viele selbst Architekten sind.

Und du bist geblieben …

Ich bin fast seit den Anfängen von einszueins mit dabei und hatte verschiedene Aufgaben, auch in der CAD-Erstellung. Das Unternehmen ist beständig gewachsen. Durch meine langjährige Erfahrung bin ich inzwischen als leitende Projektmanagerin tätig. Ich sorge in engem Austausch mit unseren CAD-Teams dafür, dass die Projekte unserer Kunden optimal betreut werden. einszueins passt für mich jetzt seit über 10 Jahren – und immernoch sehr gut. Arbeit, Familie und meinen Interessen kann ich hier gleichermaßen gut gerecht werden.

„Mobile shots“ nennst du deine Bilder. Wie fotografierst du?

Shots, weil sie aus dem Augenblick heraus entstehen, auch weil ich meist keine Kamera dabei habe. Das „mobile phone“ ist schnell zur Hand und fast immer dabei. Wenn ich durch die Straßen laufe oder in der Natur unterwegs bin, sehe ich ständig Motive.

Hast du Lieblingsgebäude, Lieblingsarchitekten?

Ich reise gern und suche auf Reisen auch immer besondere Architektur-Orte auf. Am „Institute de Monde arabe“ von Jean Nouvel in Paris faszinieren mich z.B. die traditionellen orientalischen Muster und die intelligente Fassade, die wie Kameralinsen arbeitet und sich am Einfall des Sonnenlichts orientiert. Die „Therme Vals“ von Peter Zumthor in Graubünden schätze ich wegen der reduzierten Architektur und der grandiosen Ausblicke auf die Berge. Aber ich mag auch die „Tate Modern“ in London oder Richard Neutras Archtitekturstil. Es gibt so viele tolle Architektur-Orte, auch in Deutschland. Eine kleine Auswahl haben wir hier zusammengestellt.

„Kultur-Architektur-Momente“ – gesehen und fotografiert von Ulrike Liebig

Vielen Dank an Ulrike Liebig!

Beitrag und Text: Angela Sabo, einszueins

 

Für große Firmen und Konzerne: Maßgeschneiderte Lösungen bei der Auftragsabwicklung

VON EINSZUEINS

 

Individuelle Auftragsabwicklung:

Haben Sie besondere formale Anforderungen an Ihre Bestellung oder Auftragsabwicklung? Wir vereinbaren mit Ihnen gern individuelle Lösungen oder einen speziellen Rahmenvertrag für Ihre Planbestellung.

Rechnungen nach Ihren formalen Vorgaben:

Haben Sie viele Einzelaufträge und benötigen bspw. eine zusammengefasste Monatsrechnung? Oder möchten Sie abweichende Zahlungsbedingungen vereinbaren? Gern besprechen wir mit Ihnen mögliche Sonderkonditionen.

Extra Kundenbereich:

Sie erhalten von uns einen persönlichen Kundenzugang, über den Sie CAD-Pläne jederzeit hoch- bzw. herunterladen und Ihre CAD-Dateien mehreren Mitarbeitern gleichzeitig zur Verfügung stellen können.

Vertraulichkeit und Sicherheit:

Der Schutz Ihrer persönlichen Daten hat für uns Priorität. Wenn erforderlich, schließen wir mit Ihnen eine Vertraulichkeitsvereinbarung oder unterzeichnen eine Geheimhaltungserklärung.

Persönliche Beratung:

Wir machen es großen Unternehmen leicht und ermöglichen individuelle Lösungen für die Bestellung von CAD-Plänen und die gesamte Projektabwicklung. Sprechen Sie uns einfach an!

 

 

Kein Wetter für Schnickschnack. So geht Wellblech-Architektur auf Island

VON GÖTZ SCHNEIDER

Als 2016 ein Wellblech-Haus des Berliner Büros Werk A Architektur den ersten Preis des DAM als bestes Einfamilienhaus gewann, habe ich ehrlich gesagt erst einmal den Kopf geschüttelt. Mit Wellblech verbinde ich Gewerbegebiete, Industrie oder ähnliches. Aber ein Wohnhaus? 

Gerade die puristische Umsetzung hatte die Jury überzeugt. Ein durchgestaltetes Architekten-Haus. Aber ohne überdimensionierte Ansprüche. Dafür klug aufgeteilte 145 Quadratmeter auf einem schmalen Restgrundstück. Konsequent und effizient ausgestattet mit preiswerten Materialien. Für Dach und Fassade zum Beispiel Wellblech.

Genau das habe ich diesen Sommer auf einer Island-Reise ganz neu kennen- und schätzen gelernt.

Auf Island gibt es wenig Architektur. Sehr wenig.

Denn Islands architektonische Geschichte ist kurz. Erst seit 800 Jahren leben Menschen auf der Insel. Seit 100 Jahren errichten sie dauerhafte Gebäude. Architektur, wie wir sie definieren – größer und weiter gedacht als ein solides Haus zum sicheren Wohnen – existiert dort noch nicht lange.

Im 9. Jahrhundert erreichten die Wikinger die Westküste der Insel. Sie trafen auf Vulkangestein, Erde und Gras und gründeten ihre erste Siedlung, genannt Reykjavík. Sie bauten mobile Häuser aus Torf und Treibholz, die im rauhen Klima nicht lange hielten. Andere Baumaterialien gab es auf der schroffen Insel nicht.

Aus Skandinavien wurden ab 1600 vorgefertigte Holzhäuser importiert und zum Schutz der Fassaden schwarz geteert. Später schiffte man zunehmend die repräsentativen Holzhäuser norwegischer Fischer ein. Das Holz der Fassaden wurde jedoch bald durch Stahlwellblech ersetzt.

Manchmal ändert sich der Blick auf Architektur-Details um 180 Grad.

Wellblechfassaden prägen bis heute auch das Stadtbild von Reykjavík, das sich erst in den vergangenen Jahrzehnten zur lebendigen Kleinstadt entwickelte. Ehemals private Häuser wandeln sich langsam zu öffentlichen Räumen mit Cafés und Geschäften. Dazwischen schlichte Badelandschaften mit den traditionellen „hot pots“. In jedem noch so kleinen Ort der Insel sind sie zu finden.

Die bewohnten Küstengebiete machen dabei nur den kleinsten Teil Islands aus. Vor allem gibt es Natur. 60% der Insel sind unbewohntes Hochland und Steinwüste, 11% mit Gletschern bedeckt.

Neben heißen Quellen, Fjorden, Wasserfällen, zahlreichen Binnenseen und den berühmten Nordlichtern steht Island für richtig rauhes Wetter. Wind, Regen, Schnee – nur immer ein Stück heftiger. Auf meiner Reise im Hochsommer lagen die Temperaturen bei 4 bis 14 Grad. Der Himmel blieb meist bedeckt. Typisch Island. Für ein Foto mit Sonnenlicht braucht man wirklich Geduld.

Ohne robustes Fassaden-Material müsste man wieder und wieder sanieren.

Deshalb gehört Wellblech einfach zu Island. Es ist simpel und effizient, ein zuverlässiger Schutz für die Häuser. Häufig sind schöne Holzfenster in die Blechfassaden eingebaut und dick – sehr dick – mit Farbe lackiert. Sie bilden einen interessanten Gegensatz zum schroffen Metall.

Bildergalerie Island

Seit Island sehe ich das Material Wellblech mit anderen Augen. Vor allem die mutigen Farben haben mich fasziniert. In Deutschland kaum denkbar. Auf Island stehen die kleinen freundlichen Häuser wie bunte Bonbons mitten in der weiten Landschaft oder reiht sich Farbe an Farbe in Reykjavík.

Wo der Himmel oft grau ist, signalisiert die farbenfrohe Architektur den Menschen Licht und Wärme. Und die Gebäude erhalten gerade durch den Materialmix und die besondere Farbgebung ihre Identität.

Das Betrachten der Bilder macht mich sogar jetzt noch fröhlich.

66 Zitate, die Sie weiterbringen: Arbeit – Persönlichkeit – Architektur – Erfolg

VON ANGELA SABO

Zitate sind Futter für den Kopf. Sie öffnen die Augen und bringen frischen Wind ins Büro. Sie lassen uns über das Gewohnte hinausschauen. Unsere Top66 rund um Arbeit, Architektur und Erfolg haben wir für Sie zusammengestellt.

Inspiration für den Schreibtisch

1

Der einzige Weg, großartige Arbeit zu leisten, ist, diese zu lieben. – Steve Jobs

2

Man muss die Dinge so einfach wie möglich machen. Aber nicht einfacher. – Albert Einstein

3

Denken ist die schwerste Arbeit, die es gibt. Das ist wahrscheinlich auch der Grund, warum sich so wenig Leute damit beschäftigen. – Henry Ford

4

Ein Problem ist halb gelöst, wenn es klar formuliert ist. – John Dewey

5

Alle Angestellten müssen so gut sein, dass ich meine Mutter zu ihnen schicken möchte. – Sara Hürlimann

6

Suche nicht nach Fehlern, suche nach Lösungen. – Henry Ford

7

Nur wer selber brennt, kann andere anfeuern. – Hermann Lahm

8

Geniale Menschen beginnen große Werke, fleißige vollenden sie. – Leonardo Da Vinci

9

Wenn du ein Schiff bauen willst, so trommle nicht Männer zusammen um Holz zu beschaffen, Werkzeuge vorzubereiten, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre die Männer die Sehnsucht nach dem weiten endlosen Meer. – Antoine de Saint Exupery

10

Die Basis einer gesunden Ordnung ist ein großer Papierkorb. – Kurt Tucholsky

Sei verrückt, sei anders, sei du selbst!

11

Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist. – Henry Ford

12

Viele lieben mich, viele nicht. Aber jeder kennt mich. Das ist das Schöne. – Volksmusik-Star Heino

13

Versuche nicht, ein erfolgreicher, sondern ein wertvoller Mensch zu werden. – Albert Einstein

14

Menschen mit einer neuen Idee gelten so lange als Spinner, bis sich die Sache durchgesetzt hat. – Mark Twain

15

Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt. – Mahatma Gandhi

16

Freiheit bedeutet Verantwortung. Das ist der Grund, warum die meisten Menschen sich vor ihr fürchten. – George Bernard Shaw

17

In den vergangenen 33 Jahre habe ich jeden Morgen in den Spiegel geschaut und mich gefragt: Wenn heute der letzte Tage meines Lebens wäre, würde ich das tun wollen, was ich heute im Begriff bin, zu tun? Und immer wenn die An twort zu viele Tage hintereinander ‘Nein’ lautet, weiß ich, dass ich etwas verändern muss. – Steve Jobs

18

Gehe du deinen Weg und lass die Leute reden. – Dante Alighieri

19

Als Zwerg muss man das tun, was die Riesen nicht können. – Niki Lauda

Kommunikation ist alles

20

Ich liebe Kritik, aber ich muss damit einverstanden sein. – Mark Twain

21

Wenn wir Menschen behandeln, wie Sie sind, dann machen wir sie schlechter; wenn wir sie dagegen behandeln, als wären sie bereits so, was sie sein sollten, dann bringen wir sie dahin, wohin sie zu bringen sind.Johann Wolfgang von Goethe

22

Wer auf andere Leute wirken will, der muss erst einmal in ihrer Sprache mit ihnen reden. – Kurt Tucholsky

23

Zuhören können ist der halbe Erfolg. – Calvin Coolidge  

24

Wer allzu klug ist, findet keine Freunde. – Japanische Redewendung

25

Man ist schlecht beraten, wenn man nur mit Leuten zusammenarbeitet, die nie widersprechen. – Ludwig Rosenberg

26

Der Schwache kann nicht verzeihen. Verzeihen ist eine Eigenschaft des Starken. – Mahatma Gandhi

27

Halte dich fern von denjenigen, die versuchen, deinen Ehrgeiz herabzusetzen. Kleingeister tun das immer, aber die wirklich Großen geben dir das Gefühl, dass auch du selbst groß werden kannst. – Mark Twain

28

Du gewinnst nie allein. Sobald Du etwas anderes glaubst, beginnst Du zu verlieren! – Mikka Häkkinen

Ein kostbares Gut: die Zeit

29

Es ist Zeitverschwendung, etwas Mittelmäßiges zu machen. – Madonna

30

Zeit die wir uns nehmen, ist Zeit, die uns etwas gibt. – Ernst Ferstl

31

Ihr könnt predigen, über was ihr wollt, aber predigt niemals über vierzig Minuten. – Martin Luther

32

Am meisten Energie vergeudet der Mensch mit der Lösung von Problemen, die niemals auftreten werden. – William Somerset Maugham

33

Manche halten einen ausgefüllten Terminkalender für ein ausgefülltes Leben. – Gerhard Uhlenbruck

34

Die Qualität von Städten und Plätzen lässt sich am Reißbrett entwerfen, ihre Schönheit kommt durch die Zeit. – Renzo Piano

35

Die Zeit verwandelt uns nicht, sie entfaltet uns nur. – Max Frisch

36

Denke immer daran, dass es nur eine wichtige Zeit gibt. Heute. Hier. Jetzt. – Leo Tolstoi

Digitalisierung und neue Technologien

37

Innovation bedeutet, zu tausenden Möglichkeiten Nein zu sagen. Deshalb bin ich mindestens so stolz auf die Dinge, die ich nicht getan habe, wie auf die Dinge, die ich erreicht habe. – Steve Jobs

38

Das Web ist mehr eine soziale Erfindung als eine technische. – Tim Berners-Lee

39

Ich verstehe nicht, warum die Menschen Angst vor neuen Ideen haben. Ich habe Angst vor den alten. – John Cage

40

Das Internet ist das erste von Menschenhand erschaffene Ding, das der Mensch nicht versteht. Es ist das größte Experiment in Anarchie, das es jemals gab. – Eric Schmidt

41

Das Paradoxon der modernen Zeit: Die Kommunikationsmittel werden immer besser, doch die Kommunikation wird immer schlechter. – Bertram Jacobi

42

Zu niemandem ist man ehrlicher als zum Suchfeld von Google. – Constanze Kurz

Die Kunst des Gestaltens

43

Das Gehirn ist der grösste Kinosaal der Welt. – Ridley Scott

44

Ich werde oft gefragt, woher meine Ideen kommen. Von nirgends. Ich habe nur mehr Zeit als andere zu warten, bis doch etwas kommt. – Peter Bichsel

45

Ein kreativer Mensch ist primitiver und kultivierter, destruktiver und konstruktiver, sehr viel verrückter und sehr viel vernünftiger als der Durchschnittsmensch. – Viktor Frankl

46

Ein Logo ist dann gut, wenn man es mit dem grossen Zeh in den Sand kratzen kann. – Kurt Weidemann

47

Kreativität ist der Spaß, den man als Arbeit verkaufen kann. – Andy Warhol

48

Wenn etwas leicht zu lesen ist, dann war es schwer zu schreiben. – Enrique Jardiel Poncela

49

Ideen sind wie Kinder: Die eigenen liebt man am meisten. – Lothar Schmidt

50

Gutes Design ist für die Ewigkeit. – Alberto Alessi

Baukunst = Architektur?

51

Architektur hat mit Kunst nichts zu tun, ist reine Gedankenarbeit. – Egon Eiermann

52

Wenn niemand mehr zeichnen kann? Dann werden in allen Städten der Welt gleich aussehende Kisten gebaut. Kleider machen Leute, Architektur macht Städte. – Prof. Gustav Peichl

53

Architektur muß schluchtig, feurig, hart, eckig, brutal, rund, zärtlich, farbig, obszön, geil, träumend, vernähend, verfernend, naß, trocken, herzschlagend sein. Lebend oder tot. Wenn sie kalt ist, kalt wie ein Eisblock. Wenn sie heiß ist, heiß wie ein Flammenflügel. Architektur muß brennen. – Wolf D. Prix

54

Ich finde, dass Architektur eine grundsätzlich optimistische Kunst ist. Als Architekt musst du an die Zukunft glauben. Du kannst weder Zyniker noch Skeptiker sein, sonst wärst du kein Architekt. – Daniel Libeskind

55

Architektur beruht auf drei Prinzipien: Firmitas (Festigkeit, Stabilität), Utilitas (Zweckmässigkeit, Nützlichkeit) und Venustas (Anmut, Schönheit). – Vitruv

56

Werke dauern lange, so lange, wie sie uns beschäftigen. Je länger sie dauern, umso reicher können sie werden. Was fertig ist, was niemanden mehr berührt, ist am Ende. – Günter Behnisch

Über den Erfolg …

57

Holzhacken ist deswegen so beliebt, weil man bei dieser Tätigkeit den Erfolg sofort sieht. – Albert Einstein

58

Ruhm liegt nicht darin, niemals zu fallen, sondern jedes Mal wieder aufzustehen, wenn wir gescheitert sind. – Konfuzius

59

Wie klein unsere Welt eigentlich ist, merken wir meist dann, wenn wir große Dinge vorhaben. – Ernst Ferstl

60

Es sind immer die einfachsten Ideen, die außergewöhnliche Erfolge haben. – Leo N. Tolstoi

61

Ich kann Dir keine Erfolgsformel liefern, aber ich kann Dir eine Formel für den sicheren Misserfolg geben: Versuche es allen recht zu machen. – Marc Twain

62

Du weißt, dass Du auf der Straße des Erfolgs bist, wenn Du Deine Arbeit auch ohne Bezahlung machen würdest. – Oprah Winfrey

63

Erst dann zu leben, wenn man es geschafft hat, ist ein großer Irrtum: Man kann nicht mit vierzig, fünfzig oder gar nach der Pensionierung auf einmal ein ganz anderer Mensch sein. Also muss man sein Leben so organisieren, daß man seine Träume konkret lebt. – Kurt Bendlin

64

Nur diejenigen, die sich trauen, in großem Stil zu scheitern, können auch in großem Stil Erfolg haben. – John F. Kennedy

65

Wenn ich immer alle Regeln befolgt hätte, hätte ich es nie zu etwas gebracht. – Marylyn Monroe

Zum Schluss noch etwas zum Schmunzeln

66

Wer am Montag zerknittert zur Arbeit kommt, hat die ganze Woche lang Zeit, sich zu entfalten. – Unbekannter Autor

Unser Fazit: Manchmal macht es Sinn innezuhalten, quer zu denken, einfach mal zu lächeln. Wir finden, häufigeres Lesen lohnt sich. Mit der Zeit verändern sich die Blickwinkel und immer wieder sind neue Aspekte zu entdecken. Zitate sind Impulse. Sie helfen, aus jedem Tag das Beste zu machen.

Wir wünschen Ihnen erfrischendes Weiterkommen!

Externe Dateien in Allplan einspielen: Schritt für Schritt erklärt

VON EINSZUEINS

 

Wie sich externe Projektdaten bzw. CAD-Dateien in Allplan einspielen lassen, ist eine der häufigsten Fragen, die uns erreichen.

Es gibt hierfür zwei Möglichkeiten: Das komplette Einspielen aller vorhanden Daten und Strukturen MIT Bauwerkstrukturen. Oder eine schnellere Variante OHNE Bauwerkstrukturen, wenn man diese nicht benötigt. Unser Leitfaden zeigt Ihnen Schritt für Schritt, wie es geht.

Download:
leitfaden-allplan-projekt-einspielen

Ein Unternehmer geht in die “Wüste” – 31 Tage pilgern ohne DIGITAL

VON GÖTZ SCHNEIDER

Digitalisierung beschäftigt mich schon seit dem Architekturstudium. Als Unternehmer strebe ich nach Verbesserung, will effizient sein. Egal wieviele Wochenstunden, ich bin immer mit Freude am Forschen und Entwickeln neuer Lösungen. Nach zwei Jahrzehnten intensiver beruflicher Zeit kam der Wunsch auf, einfach mal innezuhalten. Ich suchte mir einen Pilgerweg, auf dem nur Cracks und Individualisten unterwegs sind. Und ich nahm kaum etwas mit.

Wieso pilgern?

Ich kann nur sagen: Es fühlte sich einfach richtig an. Dass ich meine 18 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen nicht einen Monat allein lassen will, war mein erster Gedanke. Wir haben offen darüber gesprochen und richtig begeistert war anfangs wohl keiner. Aber es funktionierte sehr gut! Aufgaben und Verantwortung wurden umverteilt, das Unternehmen in die Hände der Belegschaft gegeben. Ich habe mir unterwegs keine Sorgen gemacht. Ich wusste, meine Leute können das.

Ich glaube, Menschen pilgern aus ganz verschiedenen Gründen. Viele kennen den klassischen Jakobsweg, Camino Francés, die sogenannte Hape Kerkeling-Route, inzwischen sehr überlaufen. Ich suchte mir eine alte Pilgerstraße aus, die Via de la Plata. Von Sevilla an der Südküste Spaniens führt sie über 1000 km in den Norden bis zum vielbesuchten Pilgerziel Santiago de Compostela.

Perfekt für meine Anforderungen an Klima, Länge und Wanderfrequenz: Wärme und weitgehend naturbelassene Landschaft. Und mir war klar, dass ich Santiago de Compostela in vier Wochen auf keinen Fall erreichen konnte.

Ein Weg ohne Ziel

Ich hatte im Vorfeld ganz bewusst entschieden, Santiago de Compostela nicht anzupeilen. Eine echte Herausforderung für mich. Als Unternehmer will ich Ergebnisse, will Ziele erreichen. Am besten schneller als andere. Im Alltag nutze ich eine Sport-App, mit der ich mich unterwegs wunderbar mit anderen Pilgern hätte messen können. Laufe ich 20, 30, 40 km am Tag? Das war mein gewohnter Unternehmer-Rhythmus, meine Art zu denken und zu handeln.

Und als Pilger? Da wollte ich einmal nicht effizient sein und nirgendwo ankommen müssen. Stattdessen einfach draußen unterwegs sein und auf mich zukommen lassen, wo meine Wanderung in vier Wochen enden würde.

Die Via de la Plata ist eine alte Reise- und Handelsstraße der Römer. Heute führt sie durch die sogenannte Extremadura, eines der am dünnsten besiedelten Gebiete Europas. Begegnet sind mir nur wenige und schon erfahrene Pilger. Eben noch der zielstrebige Geschäftsinhaber, war ich plötzlich das „Greenhorn“, das wegen seines ungewöhnlichen Gepäcks fotografiert wurde. Herzlich willkommen wirklich absolut jenseits des digitalen Business!

Allein allein allein

Innehalten – das bedeutete für mich, Abstand haben von der eigenen Profession und einfach mal allein sein. Als Kopf eines Unternehmens bin ich das selten. Ich bin Ansprechpartner, habe Verantwortung. Und die kommt immer mit.

Allein sein meinte auch, ohne die Dinge zu sein, die wir in der Regel zur Unterhaltung oder aus Lust tun oder weil es angeblich sein muss. Ohne Filme, ohne Radio, ohne Buch. Das Telefon ausgeschaltet lassen, keine Gespräche führen, nicht mal mit den Liebsten. Ohne Ablenkung einmal nur mit mir selbst zurechtkommen. Mein größter Schrecken dabei: die Langeweile. Leere.

Aber: Eine glasklare Wahrnehmung tritt an die Stelle der Unterhaltung. Es allein mit sich selbst auszuhalten ist eine echte Fähigkeit und dient der Regeneration, habe ich irgendwo mal gelesen. Ohne Ablenkung konnte ich Dinge innerlich klären und wieder frisch betrachten, aus neuen Perspektiven. Manche davon hatten Fell und tauchten wie aus dem Nichts auf.

Minimalismus vom Feinsten

Smartphone mitnehmen oder nicht? Das war eine schwierige Frage. Vor allem, wenn man Familie und Firma zuhause hat. Aber es war auch eine Frage des Gepäcks. Was einpacken, wenn man seine Sachen vier Wochen lang bei jedem Schritt bei sich trägt? Am liebsten: gar nichts. Zunächst suchte ich noch eine teure Profi-Trekkinghose im Fachgeschäft. Angezogen hab ich eine vom Flohmarkt. Ganz einfach.

Meine Pilgerwanderung startete ich am Ende mit einer kleinen Hüfttasche, knapp 4 kg Inhalt und ohne Smartphone. Das war schon lange ein Traum von mir. Eine fast schon sportliche Herausforderung, der ich mich stellen wollte: (fast) ohne Gepäck zu reisen. Erstaunlich viele Entscheidungshilfen fallen weg, wenn man so minimalistisch unterwegs ist.

Ohne Wetter-App halte ich einfach die Nase in den Wind. Es ist eh keine Kleidung im Gepäck, aus der ich auswählen könnte. Keine freundliche Stimme im GPS oder Radio beraten mich, was gerade angebracht wäre oder was ich Schönes essen könnte. Aus dem Bauch heraus weiche ich vom gekennzeichneten Pfad ab und vergesse die Zeit. Der Luxus des Pilgers ist die Einfachheit.

Planlos, intuitiv, lebendig

Navigations-App anschalten und alles wäre ganz easy, ärgerte ich mich noch kurz nach dem ersten unfreiwilligen Umweg. Doch der Umweg hatte mich durch eine hinreißende Landschaft geführt. Abenteuerlich musste ich über Zäune klettern, um am Abend eine Unterkunft und meine vorgesehene Strecke wiederzufinden. Glücklich und überaus zufrieden. Mit weniger Orientierungsmarken passiert das Leben einfach. Komisch – war das nicht früher immer so? Die digitale Welt – immer schneller, genauer, effizienter – lenkt manchmal ab von den echten, ursprünglichen Erfahrungen. Pilgern erinnert daran, wieder eigene intuitive Entscheidungen zu treffen, die berühmte innere Stimme zu hören, letztlich: sich selbst zu treffen.

Nach nur zweieinhalb Wochen war ich dermaßen tiefenentspannt, wie ich es erst am Ende meiner Tour erwartet hätte. Langeweile hat mich nicht gequält, denn ich hatte reichlich intensives Leben. Am Abend eine geöffnete Herberge finden, ohne zu googeln. Schmerzende Füße wegatmen. Mit Ziegen versperrte Tore passieren. Drei Mal neue Schuhe kaufen und am Ende barfuß gehen. Und in Südspanien empfing mich nicht nur die erwartete Wärme, sondern auch 8 Grad Kälte mit Sturm und Schlammflut.

Das Pilgerleben ist unvorhersehbar, erfrischend und planlos. Aus der gefürchteten Leere wird ein Sich-Einlassen. Eins mit der Natur. Eins mit der Realität, ob erfreulich oder nicht. Eins mit sich selbst. Beim Pilgern sind die Hindernisse oft genauso groß wie die schönen Erlebnisse.

Langsam sein um anzukommen

Als ich nach vier Wochen meinen Pilgerweg beende, ist Santiago de Compostela gut 600 km entfernt – wie geplant. Meine einzige Hose hat gehalten. Bis auf den Riss beim Überqueren der Stacheldrahtzäune. Ich habe gelernt, drei Stunden bei einem einzigen Tee zu sitzen. Ich habe akzeptiert, dass der Online-Spanischkurs, den ich als Reisevorbereitung mühevoll neben meiner täglichen Arbeit absolviert hatte, absolut überflüssig war. Ich habe es schätzen gelernt, dass es Momente gibt, in denen ich absolut nichts beeinflussen kann und nichts verstehe. Nicht nur wegen des schnellen Spanisch der Einheimischen. Ich bin häufiger zufrieden und vermisse wenig, auch mein Smartphone nicht.

Im Alltag bin ich sehr schnell unterwegs. Die digitale Transformation scheint das Tempo der meisten Menschen zu beschleunigen. Pilgern ist das Gegenteil. Eine bewusste Entschleunigung. Sie hat meine Sinne geschärft für die kleinen und leisen Dinge.

An einem Stausee aus römischer Zeit nahe Merida saß ich auf einem Felsen und hörte dem Wasser zu. Davon beeindruckt, wie kunstvoll Menschen diese Wasserleitungen vor so langer Zeit gebaut haben, fragte ich mich, was unsere Generation dieser Welt wohl hinterlassen wird.

Was bringe ich mit aus der „Wüste“?

Zurück nach 31 Tagen. Ein letzter Stop in Madrid – ich warte auf meinen Flug. Jetzt mit dem Segway für drei Stunden durch die City, das reizt mich. Sofort bin ich Feuer und Flamme, gleich wieder voll drin. Es war, als würde ich unsanft aus einem Traum geweckt.

Vier Wochen lang wandere ich in Schrittgeschwindigkeit durch menschenleere Gegend, und nun rausche ich mit dem Segway durch die Großstadt. Nach vier Wochen schalte ich mein Smartphone wieder ein und fühle mich so selbstverständlich wie ohne. Der digitale Fortschritt ist weder gut noch schlecht. Bewusst eingesetzt schenkt er Erleichterung und eine Menge Lebensqualität. So wie bei der Segway-Tour. Dank einer genialen Technik – zwei Räder mit Antrieb – konnte ich in kurzer Zeit die interessantesten Ecken Madrids erleben.

Was ich konkret von meiner Tour mitgebracht habe, sind Pausen. Die Erkenntnis, dass Zeit-für-mich und dass, was ich liebe, einen festen Platz im Terminkalender verdient. Ich freue mich auf meine Firma und meine MitarbeiterInnen. Als Team haben wir unsere Fähigkeiten ausgelotet und wissen noch einmal mehr, wir können aufeinander bauen. Trotz geschäftiger Hektik, Autos, Lärm und Stadtgetümmel finde ich die Ruhe des Pilgerns im Alltag wieder, dieses Innehalten.

Ich habe verstanden, dass es notwendig ist, von Zeit zu Zeit das Gewohnte abzulegen, still zu werden. Sich fragen: Was ist wirklich wichtig? Die digitale Entwicklung geht so rasant, dass man das manchmal vergisst. Im Navigationssystem meines Firmenwagens habe ich nur die schnellste Route gespeichert. Navigationssysteme der Zukunft sollten auch den schönsten Weg erfassen, finde ich.

Buen camino!

Einen Pilgerweg zu gehen, tut weh und macht glücklich. Am Ende überwiegt das tolle Gefühl, es geschafft zu haben, zu spüren und zu staunen: Das da ist der echte Schneider. Hier ist meine Leidenschaft und meine Kreativität. Und die nehme ich jeden Tag mit.

Ich kann nur sagen: Buen Camino – eine Tour mit sich selbst lohnt sich!

 

BERICHT UND FOTOS: GÖTZ SCHNEIDER, TEXT: ANGELA SABO

 

Eine Druckversion des Blog-Beitrages zum analogen Lesen finden Sie hier als Dowload.
druckversion-einunternehmergehtindiewueste2017

Zehn Dinge, die wir lieben und warum diese auch Ihnen den Sommer versüßen

VON EINSZUEINS

Zeit für Kreatives, unser Handwerk CAD, clevere Strukturen, eine große Portion Freundlichkeit und Menschen, die was drauf haben. Das finden wir gut. Wenn Sie noch nicht wissen, was Sie davon halten sollen, dann testen Sie uns doch einfach.

1

Zeit für Kreatives

Wir arbeiten schnell. Einen festen Termin oder eine Zeitspanne für die Lieferung vereinbaren wir mit Ihnen schriftlich. Je nach Wunsch und Umfang auch Day to Day. Sie sparen Zeit und haben Ruhe für das, was Sie am liebsten machen.

Unser Handwerk: CAD

Wir wissen, dass exakte Pläne Zeit, Kosten und nervige Kleinarbeit sparen, denn wir sind selbst Ingenieure und Architekten. Jeden Tag erstellen wir CAD-Pläne für über 4000 Kunden in Deutschland und Europa. Wir sprechen CAD. Und wir lieben was wir tun.

3

Menschen, die was drauf haben

Bei einszueins arbeiten nur ausgebildete Architekten, Ingenieure und Technische Zeichner nach festgelegten Qualitätsstandards. Moderne CAD-Software unterstützt uns dabei. Ihre Pläne sind in den Händen von Experten.

4

Spannende Pläne

Durch präzise Vektorisierung und mehrstufige Qualitätskontrollen erstellen wir exakte und maßhaltige CAD-Dateien. Klar strukturiert, leicht zu lesen und direkt weiter zu verarbeiten. Sie erhalten relevante Plangrundlagen und haben keinen Aufwand damit.

5

Coole Preise

Unser Stufensystem ermöglicht eine exakte Preiskalkulation je nach Inhalt und Genauigkeit der Umsetzung. Sie haben die Wahl zwischen drei verschiedenen Qualitäts- und Preisstufen. Sie zahlen nur, was Sie brauchen.

6

Sicher sein, dass alles stimmt

Bei der bewährten Plausibilitätsprüfung erkennen wir Maßunstimmigkeiten und markieren sie. So sind Fehler schnell nachvollziehbar und korrigierbar. Sie können sicher sein, dass alles stimmt.

7

Ordnung mit Köpfchen

Sie erhalten CAD-Daten mit unserer hauseigenen differenzierten Layerstruktur. Auf Wunsch arbeiten wir Ihre büroeigenen Vorgaben ein. Intelligente Layerstrukturen erleichtern das Erfassen, Kommunizieren und Weiterverwenden der CAD-Pläne.

8

Direkte Wege

Ihre Planvorlagen können Sie fotografieren, mailen oder über unser Upload-Center übermitteln. Es geht auch traditionell mit Post und Paketservice. So bequem und einfach, wie es Ihnen passt.

9

Ein nettes Gespräch

Unser Team ist täglich für Sie erreichbar. Immer zu unseren Geschäftszeiten von Montag bis Donnerstag 8.30 bis 17 Uhr und Freitag 8.30 bis 14 Uhr. Ihre Wünsche und Fragen werden beantwortet.

10

Gratis testen

Senden Sie uns per Fax oder E-Mail einfach einen Ausschnitt Ihres Plans zu und schauen Sie sich das Ergebnis an. Eine Testvektorisierung erstellen wir Ihnen gratis.

 

Download:
zehn-dinge-die-wir-lieben

Firmenporträt: Vom CAD-Pionier zum Marktführer für Digitalisierung und Vektorisierung gezeichneter Pläne

VON ANGELA SABO

Alle großen Erfindungen gründen auf zwei Dingen: Entweder man hat eine einzigartige Idee oder man löst ein Problem. Am besten das eigene. Noch besser, wenn die eigene Problemlösung eine gesamte Branche betrifft und bis zu 75% Arbeitszeit und Kosten spart. So war das bei Firmengründer Götz Schneider:

Alles begann 1988 in der Ausbildung zum Flugzeugmechaniker. Götz Schneider zeichnete mit Freude technische Baupläne. Vier Jahre später entwarf er als begeisterter Architekturstudent komplexe Gebäude. Für ihn ist jeder gezeichnete Plan einzigartig: Denn er enthält alle Details, um die Ideen des Architekten real werden zu lassen.

Um sein Studium zu finanzieren, arbeitete Götz Schneider in einem großen Architekturbüro und wurde mit der Erstellung digitaler Baupläne beauftragt. Die Digitalisierung steckte in den Kinderschuhen. Papierpläne wurden umständlich und zeitraubend per Hand digital nachgezeichnet bzw. „eingegeben“.

Schnell erkannte Götz Schneider, dass das Digitalisieren immer wieder identische Abläufe erforderte. Nervige Kleinarbeit. Demotivierend und absolut unwirtschaftlich. Hinzu kam der Zeitdruck vom Auftraggeber. Die manuelle Neukonstruktion im CAD dauerte einfach zu lange. 16-Stunden-Tage und Unzufriedenheit waren die Folge. Bei Götz Schneider – und bei den Kollegen. Oft war der Frust so groß, dass jegliche Leidenschaft am Zeichnen verloren ging.

Geht das nicht einfacher, schneller, effizienter? Wie spare ich Zeit und Kosten und schaffe Freiraum für Gestaltung und Planung? Wie machen Pläne wieder Freude? Diese Fragen beschäftigten den jungen Studenten und sorgten für schlaflose Nächte.

 

Ein Bett, zwei Rechner und die zündende Idee

Firmenporträt WG Zimmer Büro„Für mich ist ein digitalisierter Plan mehr als nur eine Kopie des Originals.“ Mit dieser Überzeugung suchte Götz Schneider nach einer Lösung, die langwierige Prozesse automatisieren und beschleunigen würde. Zugunsten von mehr Zeit und Kreativität. Er fragte sich: Wie schaffe ich es, massenhaft alte Papierpläne effizient ins CAD zu übertragen, übersichtlich zu verwalten und so verständlich zu strukturieren, dass sie direkt weiterverwendet werden können?

Das war 1999. Eine neue Kopierergeneration eroberte die Büros. Eine Kopie wurde erst gescannt, bevor sie dupliziert wurde. Inspiriert von dieser Technologie hatte Götz Schneider die entscheidende Idee: die Software-unterstützte Digitalisierung von Papierplänen.

Plötzlich war die Leidenschaft wieder da. Götz Schneider wusste, worauf es beim digitalen Nachzeichnen mit Unterstützung einer CAD-Software ankam: auf absolute Maßhaltigkeit gepaart mit dem Herzblut eines Architekten und der Fähigkeit, hochkomplexe Darstellungen verständlich wiederzugeben.

Was wäre, wenn der digitalisierter Plan mehr als schwarze Linien samt Schraffuren zeigt? Was wäre, wenn er in mehreren Ebenen mit unterschiedlichen Farben dargestellt ist? In übersichtlichen Layern, die jedes Detail, jede kleinste Bezeichnung logisch und nachvollziehbar als Vektorzeichnung wiedergeben. So eindeutig, dass der Architekt sofort in die Details eintauchen und der Bauherr sie direkt umsetzen kann.

 

Eine Innovation, die 75% Zeit und Kosten spart

Hochmotiviert machte sich Götz Schneider ans Werk. In seinem kleinen WG-Zimmer entwickelte er eine eigene Verfahrenstechnik für die digitale Wiedergabe papiergebundener Pläne aller Art. Ein Meilenstein in der Branche. Der angehende Architekt wurde damit zum CAD-Pionier: einszueins war gegründet. Als der erste Kunde einen Termin bei einszueins wünschte, richtete der junge Geschäftsführer kurzerhand Technik samt  Mitarbeiter-Dummies in einem befreundeten Büro her.

„Architekturbüros waren die ersten, die uns unterstützt haben. Sie erkannten nicht nur die enorme Kosten- und Zeiteinsparung von bis zu 75%, sondern sie waren beeindruckt davon, dass die vektorisierten Pläne in ihrer Sprache waren. In der Sprache eines Architekten. Dass wir Lücken ergänzen konnten, die durch Vergilbungen oder Papierrisse entstanden sind. Dass das digitalisierte Ergebnis besser war als das Original.“

So arbeitet einszueins bis heute. Herr Schneider und sein Team ausgebildeter Ingenieure, Architekten und Bauzeichner sind selbst vom Fach. Deshalb schaffen sie es, auch Unstimmigkeiten aufzuzeigen. „Wir machen eine Plausibilitätsprüfung. Es kann immer vorkommen, dass eine Maßangabe nicht stimmig ist, ein Winkel dadurch unlogisch wird. Das bemerken, kontrollieren und markieren wir. Nach Rücksprache mit dem Kunden sind solche Unstimmigkeiten schnell korrigiert.“ Nachbearbeitungen, die Kosten erhöhen und das Einhalten von Terminen gefährden, entfallen. Besonders für öffentliche Institutionen wie Krankenhäuser und Kliniken ist das wichtig. CAD-Pläne von einszueins lassen sich sofort weiterverwenden. Häufig sprechen Auftraggeber von Magie, wenn sie die fertigen Pläne – übersichtlich, einheitlich, bis ins Detail strukturiert – zum ersten Mal sehen.

 

Architekten, Ingenieure und der größte Scanner der Welt

Firmenporträt einszueins BürohausInzwischen sind digitale Pläne Standard, und die einstigen “CAD-Pioniere” ganz vorn im Bereich Digitalisierung. Seit mehr als 15 Jahren profitiert Götz Schneider von seinem Erfindergeist und seiner Tatkraft. Er führt sein Unternehmen nach den Prinzipien der Integrität, Qualität und stetiger Innovation. So steht im Darmstädter Büro z.B. der größte Scanner der Welt, mit dem sich selbst meterlange Papierpläne, wie beim Vektorisieren des „Andreas-Graben“ für das Bundes-Schifffahrtsamt, nachhaltig archivieren und digital weiterverwenden lassen.

Heute arbeitet einszueins europaweit mit über 4000 Kunden und beschäftigt 18 Mitarbeiter in eigenen Räumlichkeiten in Darmstadt und Winterthur/Schweiz. Das Firmen-Team kennt aus eigener Erfahrung die Erleichterung, wenn die Kunden ihre Zeit besser für wichtige Gestaltungs- oder Planungsaufgaben einsetzen können. Dass bei einszueins alle vom Fach sind und die geltenden deutschen Baugesetze und Normen beherrschen, gibt den Kunden Sicherheit.

„Wir fragen unsere Kunden: Hey, was ist dein Problem? Wir machen dir deinen individuellen, maßgeschneiderten digitalen Plan. In der Verfahrenstechnik von Papier zu CAD sind wir top. Sogar Zeichenbüros kommen zu uns und nehmen unsere Leistung in Anspruch. Wenn wir toll gezeichnete alte Pläne bekommen, sind wir stolz, diese wertvollen Dokumente digitalisieren zu dürfen. Manchmal reichen wir sie im Büro herum. Aus Freude an dieser für uns lebendigen Handwerkskunst.“

 

Unternehmenskultur auf Augenhöhe

Firmenporträt einszueins Unternehmen Architekten Kommunikation

Die Philosophie des Unternehmens spiegelt sich in der Leidenschaft für die Arbeit wider. Götz Schneider ist überzeugt: „Wenn ich jemandem auf Augenhöhe sage: Ich vertraue dir. Ich weiß, du kannst das. Dann entstehen Freude und Verantwortung. Dann macht Arbeit wirklich Sinn und jeder im Team hat die Chance aufzublühen. Jeder kann persönlich wachsen. Und in der Folge wächst auch das Unternehmen.“

„Wir machen das, wovon wir überzeugt sind und wo wir wissen, dass es unseren Kunden hilft und ihre Arbeit erleichtert.“ Mit dieser kundenorientierten Einstellung richtet Götz Schneider den Blick in die Zukunft. „Das was Menschen spüren ist der Mut zur Innovation. Der Mut, etwas für die Menschen zu tun.“