Mitarbeiter bei einszueins: Ulrike Liebig – Projektmanagerin, Architektin, Familienmensch

VON EINSZUEINS

Architektin bei einszueins UlrikeLiebig

Ulrike Liebig, unsere leitende Projektmanagerin und studierte Architektin, fotografiert leidenschaftlich gern und hat die Gabe, besondere Architektur-Momente festzuhalten. Sie kennt die interessantesten Museen und Kultur-Orte, hat ein Auge für städtische Szenen und besondere Architektur-Stimmungen. Wo andere vorbeigehen, packt sie die Kamera aus und macht ihre „mobile shots“.

 

Was begeistert dich am Fotografieren? Was interessiert dich?

Ulrike Liebig: Der Augenblick. Momente festzuhalten, die nicht wiederkehren. Aber auch einfach Dinge zu sehen, die andere so erst mal nicht wahrnehmen. Erst dann, wenn ich sie ihnen als Bild zeige. Außer der Fotografie interessieren mich Reisen, die Natur und natürlich meine Familie.

Du bist studierte Architektin – wolltest du schon immer etwas mit Architektur machen?

Ursprünglich wollte ich tatsächlich Fotografie studieren. Ich hatte mich gleich nach dem Abitur für einen Studiengang Fotodesign beworben, aber von 600 Bewerbern wurden nur 25 genommen. Dann fing ich mit Kunstgeschichte und Film- und Fernsehwissenschaften an und dachte über andere kreative Berufe nach – und bin bei Buchhändlerin gelandet. Das war eine schöne Zeit und hat mir viel Spaß gemacht, da ich sehr gern lese. Später gingen meine Interessen mehr und mehr in Richtung Archäologie und Architektur. Ich habe mich für die Architektur entschieden, und es war ein tolles, sehr interessantes und vielfältiges Studium.

Was wurde aus der Fotografie?

Fotografiert habe ich weiterhin, zum Ausgleich, mehr für mich. Andere Architekten, Grafiker, Autoren haben mich öfter angesprochen, ich solle etwas mit meinen Bildern machen, Ausstellungen oder so. Dafür braucht man Zeit und Muße, und die fehlte mir meist im Arbeitsalltag und später dann mit Familie. Doch ich hatte immer wieder kleinere Fotografie-Aufträge. Einmal haben meine Bilder eine Ausstellung begleitet. In Hamburg war das, 1998, zum Thema Bürgerkrieg in Sarajevo. Da begleiteten meine Fotografien Gedichte von Andrea Jürges, die heute Vizedirektorin des Architekturmuseums ist.

Wie bist du dann zu einszueins gekommen?

Anfangs habe ich in verschiedenen Architekturbüros gearbeitet, mit viel Projektarbeit, Überstunden, Wochenenddiensten. Da waren meine beiden Kinder noch klein, und ich war immer hin- und hergerissen zwischen Familie und Arbeit. Zu einszueins kam ich auf Empfehlung. Hier ist mein Fachwissen als Architektin gefragt. Baupläne, Architekturzeichnungen, planerische Details lesen und verstehen – und damit auch die Umsetzungswünsche ins CAD unserer Kunden, von denen viele selbst Architekten sind.

Und du bist geblieben …

Ich bin fast seit den Anfängen von einszueins mit dabei und hatte verschiedene Aufgaben, auch in der CAD-Erstellung. Das Unternehmen ist beständig gewachsen. Durch meine langjährige Erfahrung bin ich inzwischen als leitende Projektmanagerin tätig. Ich sorge in engem Austausch mit unseren CAD-Teams dafür, dass die Projekte unserer Kunden optimal betreut werden. einszueins passt für mich jetzt seit über 10 Jahren – und immernoch sehr gut. Arbeit, Familie und meinen Interessen kann ich hier gleichermaßen gut gerecht werden.

„Mobile shots“ nennst du deine Bilder. Wie fotografierst du?

Shots, weil sie aus dem Augenblick heraus entstehen, auch weil ich meist keine Kamera dabei habe. Das „mobile phone“ ist schnell zur Hand und fast immer dabei. Wenn ich durch die Straßen laufe oder in der Natur unterwegs bin, sehe ich ständig Motive.

Hast du Lieblingsgebäude, Lieblingsarchitekten?

Ich reise gern und suche auf Reisen auch immer besondere Architektur-Orte auf. Am „Institute de Monde arabe“ von Jean Nouvel in Paris faszinieren mich z.B. die traditionellen orientalischen Muster und die intelligente Fassade, die wie Kameralinsen arbeitet und sich am Einfall des Sonnenlichts orientiert. Die „Therme Vals“ von Peter Zumthor in Graubünden schätze ich wegen der reduzierten Architektur und der grandiosen Ausblicke auf die Berge. Aber ich mag auch die „Tate Modern“ in London oder Richard Neutras Archtitekturstil. Es gibt so viele tolle Architektur-Orte, auch in Deutschland. Eine kleine Auswahl haben wir hier zusammengestellt.

„Kultur-Architektur-Momente“ – gesehen und fotografiert von Ulrike Liebig

Vielen Dank an Ulrike Liebig!

Beitrag und Text: Angela Sabo, einszueins

 

Für große Firmen und Konzerne: Maßgeschneiderte Lösungen bei der Auftragsabwicklung

VON EINSZUEINS

 

Individuelle Auftragsabwicklung:

Haben Sie besondere formale Anforderungen an Ihre Bestellung oder Auftragsabwicklung? Wir vereinbaren mit Ihnen gern individuelle Lösungen oder einen speziellen Rahmenvertrag für Ihre Planbestellung.

Rechnungen nach Ihren formalen Vorgaben:

Haben Sie viele Einzelaufträge und benötigen bspw. eine zusammengefasste Monatsrechnung? Oder möchten Sie abweichende Zahlungsbedingungen vereinbaren? Gern besprechen wir mit Ihnen mögliche Sonderkonditionen.

Extra Kundenbereich:

Sie erhalten von uns einen persönlichen Kundenzugang, über den Sie CAD-Pläne jederzeit hoch- bzw. herunterladen und Ihre CAD-Dateien mehreren Mitarbeitern gleichzeitig zur Verfügung stellen können.

Vertraulichkeit und Sicherheit:

Der Schutz Ihrer persönlichen Daten hat für uns Priorität. Wenn erforderlich, schließen wir mit Ihnen eine Vertraulichkeitsvereinbarung oder unterzeichnen eine Geheimhaltungserklärung.

Persönliche Beratung:

Wir machen es großen Unternehmen leicht und ermöglichen individuelle Lösungen für die Bestellung von CAD-Plänen und die gesamte Projektabwicklung. Sprechen Sie uns einfach an!

 

 

Lieblingsbücher für Architekten und Kreative – auch zum Verschenken

VON ANGELA SABO

Es wird wieder einmal Zeit für Lieblingsbücher. Keine klassischen Architekturbände, sondern ganz unterschiedliche Titel, die uns richtig gut gefallen. Hier kommen drei Empfehlungen, die sich auch prima verschenken lassen.

1

Architektur als emotionale Angelegenheit

Peter Zumthor, Marie Lending: Die Geschichte in den Dingen

“Die Geschichte in den Dingen”, Fotos (außen) von Hélène Binet aus “Collection”, 1989, “Landscape of the Athens Acropolis” von Dimitris Pikionis. © Hélène Binet, London

Einen kleinen Schatz hält man mit diesem Büchlein in den Händen. Vielleicht mit derselben Neugier und Ergriffenheit wie beim Betreten von Peter Zumthors Gebäuden, in denen immer etwas Besonderes spürbar ist. Anlässlich der Fertigstellung des Zinkminenmuseum Allmannajuvet in Südnorwegen lud er die norwegische Architekturhistorikerin Mari Lending zu einem Dialog über das Projekt und sein Schaffen als Architekt ein. „Ich möchte einen Ort betrachten, empfinden und verstehen, und dann nimmt die Form, nach der ich suche, in einem intuitiven Prozess allmählich Gestalt an. Ich möchte Gebäude schaffen, die etwas über die Zeit ihres Ortes aussagen und Menschen ansprechen”, beschreibt Peter Zumthor seine Herangehensweise an Architektur im Buch. Für ihn speichern Landschaften und Orte spezifische Geschichten und Spuren der Vergangenheit. Diese zuerst einmal zu lesen, zu deuten, Emotionen zu erfassen – das ist der Ausgangspunkt seiner meisten Projekte wie u.a. das Kolumba Kunstmuseum in Köln. So kann Architektur Erinnerungen sprechen lassen, auf Weltbilder und Zusammenhänge hinweisen, ein Gefühl erzeugen für Dinge, die abwesend sind. In ihrem Dialog streifen Zumthor und Lendig Lieblingsschriftsteller wie z.B. Johann Peter Hebel, Stendhal, Nabokov und Inspirationsquellen aus der Kunst und Musik. Begleitet wird der Band von einem Fotoessay der Schweizer Architekturfotografin Hélène Binet über die gepflasterten Wege des griechischen Architekten Dimitris Pikionis auf der Athener Akropolis.

Was uns daran gefällt: Der seltene Einblick in die tiefere Motivation und Arbeitsweise eines der ungewöhnlichsten Architekten der Gegenwart. Der feinsinnige Zugang zu Architektur, die nicht nur funktional, sondern auch emotional und intellektuell entworfen werden und entstehen kann. Die zurückhaltende und sehr wertige Buchgestaltung.

 


2

Bau doch einfach, wie du willst!

Dominique Ehrhard: ArchiTek`

“ArchiTek’”

ArchiTek`ist ein kompaktes knalliges Papp-Buch-Objekt, das schon im Buchladen ins Auge springt. Beim Durchblättern fallen die geometrischen Muster in den Grundfarben Rot, Gelb, Blau, Weiß, Schwarz auf. Das Buch enthält 95 vorgestanzte Elemente, die sich heraustrennen lassen. Eine Mischung verschiedener Bauteil-Typen mit Streifen, Kreisen, Flächen und schematischen Assoziationen, beispielsweise rote Dreiecke als Dächer oder schwarz-weiße Muster in Fenster-Optik. Durch eine einfache Stecktechnik lassen sich nun Gebäude kreieren: Häuser, Türme, Brücken … Die dazugehörige Anleitung zeigt mehr als 20 Beispielprojekte mit Anzahl und Typen der benötigten Bauelemente zur Übung und Inspiration. Danach sind der Fantasie beim Kreieren einzigartiger Bauwerke keine Grenzen gesetzt. Dabei ist die Pappe sehr stabil und die fertigen Gebäude sind es ebenso. Es gibt so viele Teile, dass mehrere Bauwerke gleichzeitig aufgebaut werden können.

Was uns daran gefällt: Die unkomplizierte und grafisch-schlichte Aufmachung. Die Verbindung zu Kunst und Grafikdesign. Erwachsene und Kinder haben gleichermaßen Spaß daran – man kann einfach drauf los bauen. Ein kreatives Buch-Objekt-Spiel für die ganze (Architekten-) Familie.

 


3

Tatami-Matten als Grundfläche für ein Architekten-Haus

Thomas Drexel: Best of Low Budget Häuser

“Best of Low Budget Häuser: 50 Projekte”

Ein tolles Haus bauen für wenig Geld –  in der Regel ein Widerspruch in sich. Die 50 interessantesten Low-Budget-Häuser aus seinen letzten Büchern hat Thomas Drexel hier zusammengestellt. Kosten sparen und gleichzeitig eine hohe Architekturqualität umsetzen, das waren die Haupt-Kriterien des Autors für die vorgestellten Projekte. Die Wege dorthin sind sehr unterschiedlich und machen deutlich, dass es die kostensparende Standard-Lösung nicht gibt. Das Buch zeigt sehr persönliche Häuser, in ihrer Funktion genau zugeschnitten auf die Bedürfnisse der Bewohner. Eine Künstlerin bewohnt ein Atelier in der Größe von sechs Tatami-Matten. Ein Familienhaus aus Holz in freier Landschaft soll selbst wie ein Natur-Wesen wirken. Ein Single-Haus entsteht auf der Grundfläche über einer Werkstatt in 4,50m Höhe. Immer geht es darum, ganz genau hinzuschauen. Wie lassen sich selbst ungünstige Rahmenbedingungen bestmöglich nutzen? Was ist den Bewohnern am wichtigsten? Wo kann man ausgleichen und sparen? Übliche Bauweisen, Materialien und Sehgewohnheiten werden dabei hinterfragt. Das Buch eignet sich wunderbar zum Querlesen und Querschauen, zur Inspiration und Anregung und für alle, die Experimente und hohen Planungsaufwand nicht scheuen. Die kostensparenden Faktoren sind separat aufgelistet. Zu jedem Bau-Projekt sind die Bruttogesamtkosten angegeben.

Was uns daran gefällt: Die kurzen, erklärenden Haus-Portraits mit Bauplänen. Wichtige Fakten und bautechnische Informationen als Liste zusammengefasst – für Architekten sofort zu überblicken. Die ungewöhnlichen Lösungen und Materialien. Schöne Fotos, solide Typografie und Aufmachung.

 


Alle drei Bücher auf einen Blick:

Peter Zumthor, Marie Lending: Die Geschichte in den Dingen, Schneidegger & Spiess 2018,
84 Seiten, 14 Duplex-Abbildungen. Herzlichen Dank an den Verlag! www.scheidegger-spiess.ch

Dominique Ehrhard: ArchiTek’, Ullmann Medien 2017, 80 Seiten

Thomas Drexel: Best of Low Budget Häuser: 50 Projekte, Deutsche Verlags-Anstalt 2018, 288 Seiten


Fotos: einszueins, Angela Sabo

Architektur-Studenten planen Centraal Beheer von Herman Hertzberger um

VON EINSZUEINS

Vor kurzem haben wir CAD-Pläne für die Hochschule Kaiserslautern vektorisiert. Dort hatten Studierende der Architektur die Aufgabe, ein Gebäude von einem der interessantesten Architekten der Gegenwart umzuplanen: Den Büro-Komplex Centraal Beheer in Apeldoorn/Niederlande von Herman Hertzberger. Hertzberger hatte das Verwaltungsgebäude für eine Versicherungsgesellschaft ursprünglich für 1000 Nutzer entworfen. Nutzfläche: 30.536 m².

Die Aufgabe:

Für die Gebäudestruktur des 1. Bauabschnittes sollten die Studierenden Potenziale einer Nutzungsänderung ausloten. „Inspiriert wurde die Aufgabe vom Architekten Herman Hertzberger selbst, dessen Büro bereits untersucht hatte, das Bürogebäude, das heute fast vollständig leer steht, zu einem Wohngebäude umzunutzen.“, erzählt Architekturstudent Oliver Zwick, dessen Entwurf zu den drei besten gehört.

Prof. Dipl.-Ing. Ulrich Hamann vom Fachbereich Bauen und Gestalten an der Hochschule Kaiserslautern hatte die Aufgabe bewusst nicht als realisierbare Bauplanung ausgelegt. Vielmehr ging es um einen Ideenwettbewerb. Abstands- und Brandschutzflächen beispielsweise mussten bei der Umnutzung nicht eingehalten werden. Vorgegeben war die konstruktiv-räumliche Struktur und die Geschlossenheit der Gesamtanlage des Centraal Beheer. Als Ausgangsmaterial dienten den Studenten Außen- und Innenaufnahmen des Gebäudes, Zeichnungen und vektorisierte CAD-Pläne.

Fotoaufnahmen Centraal Beheer

Die ehemalige „Werkstatt für eintausend Menschen“:

Der 1. Bauabschnitt des Centraal Beheer wurde 1968 bis 1972 realisiert. Später wurde der Komplex – von Hertzberger selbst – nochmals erweitert, steht seit 2013 aber leer. Verschiedene Umbau-Ideen konnten aufgrund bürokratischer Hindernisse bisher nicht umgesetzt werden. Centraal Beheer gilt als bedeutendes Beispiel von Hertzbergers strukturalistischer Bauweise. Das Prinzip: eine sinnvolle, durchlässige Gebäudestruktur schaffen, die eine Vielzahl von Funktionen zulässt und von den Benutzern selbst zu Ende gedacht und “gefüllt” werden kann.

STRUKTURALISMUS ist eine Architektur-Richtung in den Niederlanden ab den 60er Jahren, Zeit des gesellschaftlichen Wandels, hin zu offeneren demokratischen Strukturen – auch in der Architektur. Statt Raum wird der Begriff der Form hervorgehoben. Nicht als Erscheinungs-Form, sondern als Trägerin von Inhalten, Bedeutung, Werten. Die Form kann damit befüllt, aber auch wieder entleert werden, ohne sich wesentlich zu verändern. In solch einem Gefüge aus Formen soll jeder Nutzer eine individuelle Wahl treffen können. Für den Wohnungs- und Bürobau heißt das: Bau-Elemente, Materialien, Dinge so gestalten, dass sie für mehrere Zwecke geeignet sind. Jeder Nutzer soll persönlich darauf reagieren, sie auf eigene Weise interpretieren und die Form befüllen können. Eine viel zitierte Definition von Hertzberger: „Beim Strukturalismus wird ein Unterschied gemacht zwischen einer Struktur mit langem Lebenszyklus und Einfüllungen mit weniger langem Zyklus.“

Das Raumsystem des Centraal Beheer beruht auf einem dreidimensionalen Gitterraster und setzt sich aus 56 quadratischen, drei- bis fünfgeschossigen Raumeinheiten zusammensammen, jeweils neun mal neun Meter groß. Aus diesen Bausteinen entstehen Gruppen quadratischer Büroinseln. Dazwischen durchstoßen offene Lufträume das Gebäude in voller Höhe. Die großzügige Belichtung mit Tageslicht schafft Außenraum-Atmosphäre.  Zahlreiche Durchgänge erschließen den Gesamtraum und schaffen komplexe Blickbeziehungen. Angrenzende Bereiche wie Balkone, Brücken und Galerien sind offen und dienen als Besprechungszonen, Treffpunkte und zur Entspannung.

Die Umgestaltung zum Wohnkomplex:

Bei der Umgestaltung des Bürokomplexes für eine Wohnnutzung wurde schnell klar, dass man einige Veränderungen am Gebäude vornehmen muss, erklärt Student Oliver Zwick. „In meinem Fall waren die ersten Schritte das Herabsetzen des Daches auf EG-Niveau und das Absenken einiger äußerer Gebäudeteile, um eine Belichtung und Belüftung der entstehenden Wohnungen zu ermöglichen. Auch im Innern wurden Teile entfernt, um Innenhöfe für die Belichtung zu schaffen.“

Entwürfe (Auszug) von Oliver Zwick

Der schwierigste Schritt war die Erschließung. Oliver Zwick hat diese komplett neu entworfen. „Ich habe dies mit kreuzförmigen Treppenhäusern inklusive Aufzugsschacht gelöst, die in den Lücken zwischen den einzelnen Gebäuden sitzen. In den unteren Etagen, die schwer zu belichten sind, wurden Mischfunktionen und Lagereinheiten plaziert, die nicht zwingend auf Tageslicht angewiesen sind.“ Die Wohnungen selbst bestehen aus einem bis drei der 9 x 9 Meter großen Quadrate. Oliver Zwick hat vier Wohnungstypen entwickelt, die wiederholt angeordnet sind. In fast allen Wohnungen ist der Zugang zu einer der großzügigen Dachterrassen möglich. Die obersten Terrassen können zusätzlich angemietet werden.

Auch Anke Deutschmann und Julia Hoch haben in ihren Entwürfen verschiedene Wohnungs- und Raumtypen – beispielsweise Maisonetten-Typologien – entwickelt und temporäre Wohnformen wie Hotel, Studenten- und Altenwohnheim in den Komplex integriert. Einkaufsmöglichkeiten, Restaurant, Fitnessstudio, Parkbereiche u.a. ergänzen das Angebot im Gebäude. Flexibel nutzbare Zwischenzonen können als Räume für Begegnung, Verwaltung oder verschiedene Gemeinschaftsinteressen dienen.

oben: Entwurf (Auszug) von Anke Deutschmann, unten: von Julia Hoch

Am Ende war Architekt Herman Hertzberger selbst positiv angetan von den Entwürfen, wie er den Studierenden mitteilte. Schon viele Hochschulen haben Centraal Beheer als Untersuchungsobjekt für neue Anwendungen genutzt. Für Hertzberger eine Bestätigung, dass eine strukturalistische Gebäudeform für unterschiedlichste Nutzungen geeignet ist – genau so, wie es ursprünglich gedacht war.

Man darf gespannt sein, wie es weitergeht mit dem Centraal Beheer.

Wir bedanken uns bei Prof. Dipl.-Ing. Ulrich Hamann, Oliver Zwick, Anke Deutschmann und Julia Hoch für die freundliche Unterstützung und die Zurverfügungstellung von Informationen zum Projekt sowie Entwürfen und Bildmaterial für diesen Beitrag.

Kein Wetter für Schnickschnack. So geht Wellblech-Architektur auf Island

VON GÖTZ SCHNEIDER

Als 2016 ein Wellblech-Haus des Berliner Büros Werk A Architektur den ersten Preis des DAM als bestes Einfamilienhaus gewann, habe ich ehrlich gesagt erst einmal den Kopf geschüttelt. Mit Wellblech verbinde ich Gewerbegebiete, Industrie oder ähnliches. Aber ein Wohnhaus? 

Gerade die puristische Umsetzung hatte die Jury überzeugt. Ein durchgestaltetes Architekten-Haus. Aber ohne überdimensionierte Ansprüche. Dafür klug aufgeteilte 145 Quadratmeter auf einem schmalen Restgrundstück. Konsequent und effizient ausgestattet mit preiswerten Materialien. Für Dach und Fassade zum Beispiel Wellblech.

Genau das habe ich diesen Sommer auf einer Island-Reise ganz neu kennen- und schätzen gelernt.

Auf Island gibt es wenig Architektur. Sehr wenig.

Denn Islands architektonische Geschichte ist kurz. Erst seit 800 Jahren leben Menschen auf der Insel. Seit 100 Jahren errichten sie dauerhafte Gebäude. Architektur, wie wir sie definieren – größer und weiter gedacht als ein solides Haus zum sicheren Wohnen – existiert dort noch nicht lange.

Im 9. Jahrhundert erreichten die Wikinger die Westküste der Insel. Sie trafen auf Vulkangestein, Erde und Gras und gründeten ihre erste Siedlung, genannt Reykjavík. Sie bauten mobile Häuser aus Torf und Treibholz, die im rauhen Klima nicht lange hielten. Andere Baumaterialien gab es auf der schroffen Insel nicht.

Aus Skandinavien wurden ab 1600 vorgefertigte Holzhäuser importiert und zum Schutz der Fassaden schwarz geteert. Später schiffte man zunehmend die repräsentativen Holzhäuser norwegischer Fischer ein. Das Holz der Fassaden wurde jedoch bald durch Stahlwellblech ersetzt.

Manchmal ändert sich der Blick auf Architektur-Details um 180 Grad.

Wellblechfassaden prägen bis heute auch das Stadtbild von Reykjavík, das sich erst in den vergangenen Jahrzehnten zur lebendigen Kleinstadt entwickelte. Ehemals private Häuser wandeln sich langsam zu öffentlichen Räumen mit Cafés und Geschäften. Dazwischen schlichte Badelandschaften mit den traditionellen „hot pots“. In jedem noch so kleinen Ort der Insel sind sie zu finden.

Die bewohnten Küstengebiete machen dabei nur den kleinsten Teil Islands aus. Vor allem gibt es Natur. 60% der Insel sind unbewohntes Hochland und Steinwüste, 11% mit Gletschern bedeckt.

Neben heißen Quellen, Fjorden, Wasserfällen, zahlreichen Binnenseen und den berühmten Nordlichtern steht Island für richtig rauhes Wetter. Wind, Regen, Schnee – nur immer ein Stück heftiger. Auf meiner Reise im Hochsommer lagen die Temperaturen bei 4 bis 14 Grad. Der Himmel blieb meist bedeckt. Typisch Island. Für ein Foto mit Sonnenlicht braucht man wirklich Geduld.

Ohne robustes Fassaden-Material müsste man wieder und wieder sanieren.

Deshalb gehört Wellblech einfach zu Island. Es ist simpel und effizient, ein zuverlässiger Schutz für die Häuser. Häufig sind schöne Holzfenster in die Blechfassaden eingebaut und dick – sehr dick – mit Farbe lackiert. Sie bilden einen interessanten Gegensatz zum schroffen Metall.

Bildergalerie Island

Seit Island sehe ich das Material Wellblech mit anderen Augen. Vor allem die mutigen Farben haben mich fasziniert. In Deutschland kaum denkbar. Auf Island stehen die kleinen freundlichen Häuser wie bunte Bonbons mitten in der weiten Landschaft oder reiht sich Farbe an Farbe in Reykjavík.

Wo der Himmel oft grau ist, signalisiert die farbenfrohe Architektur den Menschen Licht und Wärme. Und die Gebäude erhalten gerade durch den Materialmix und die besondere Farbgebung ihre Identität.

Das Betrachten der Bilder macht mich sogar jetzt noch fröhlich.

Fahr Rad! Nachdenken über Städtebau – mehr Raum, mehr Sicherheit, mehr Architektur für Radfahrer

VON EINSZUEINS, ANGELA SABO

Ums Radfahren gab es schon immer Streit

Als der badische Forstbeamte Karl Drais 1817 die sogenannte Laufmaschine vorstellte, wurde diese bald darauf verboten. Begründung: ihre hohe Geschwindigkeit stelle eine Störung der öffentlichen Ordnung dar. Für sieben Kilometer Strecke brauchte man damit gut eine Stunde. Noch schneller waren die um 1850 entwickelten Hochräder. Eine Tretkurbel am Vorderrad diente als Antrieb und die Fahrer mussten erstmals ihre Füße vom Boden nehmen. Mit den Vorderrädern wurde auch die Geschwindigkeit immer höher und Stürze mit schweren Verletzungen waren nicht selten. So blieben die teuren Hochräder ein Fahrzeug für Draufgänger. Mit den modernen „Niederrädern“ mit zwei gleichgroßen Rädern, Kettenantrieb und ab 1888 mit luftgefüllten Reifen wurde das Radfahren sicherer. In den 1890er Jahren hatte ein Fahrrad bereits alle Komponenten, wie wir sie heute kennen. Parallel entstanden aus der Fahrradtechnik die frühen Automobile.

Das Fahrrad als erstes massentaugliches Individual-Verkehrsmittel

Nach 1900 sanken dank Massenproduktion die Preise der bis dahin exklusiven Zweiräder. Plötzlich konnte sich auch der einfache Arbeiter ein Fahrrad leisten und musste nicht mehr fußläufig in der Nähe seiner Arbeit wohnen. Im Jahr 1936 fuhren in deutschen Städten ab 100.000 Einwohnern bis zu 61% der Arbeiter Fahrrad. Auch Lasten, Materialien, Waren wurden mit dem Rad befördert. 1938 gab es bereits über 10.000 km Radwege, die auch für Ausflüge und Urlaubsfahrten genutzt wurden. Nichtradfahrer, Fußgänger, Kutscher, selbst die ersten Taxifahrer, beschwerten sich schon damals über Belästigungen und Gefährdung durch Radfahrer. Sie hatten das Image von Unruhestiftern.

Stadtverwaltungen entwickelten vielerorts Maßnahmen zur Eindämmung des Radverkehrs – Straßensperren, Fahrverbote, Fahrprüfungen, Fahrerkarten, sogar Nummernschilder. Dazu kamen immer mehr Motorräder und Automobile, die Platz auf den Straßen beanspruchten. Dennoch: Um die Jahrhundertwende bis nach dem zweiten Weltkrieg war das Fahrrad die Nummer eins unter den städtischen Fahrzeugen. Erst der wachsende Wohlstand der industrialisierten Gesellschaft in den 60er und 70er Jahren machte das Auto zum neuen Statussymbol. Im Städtebau folgte man dem Bedarf mit immer mehr und größeren – autogerechten – Verkehrswegen.

Wem gehört die Straße?

Heute müssen sich Radfahrer, Fußgänger und Autos Straßen teilen, deren Raum kaum noch erweitert werden kann. Stau, Parkprobleme, Luftverschmutzung, nicht zuletzt auch immer wieder schwere Unfälle mit Radfahrern haben inzwischen zum Umdenken zugunsten von Fußgängern und Radfahrern geführt. Fast überall ist der Umbau zu fahrradfreundlicheren Strukturen von heftigen Kontroversen begleitet. Von einer „Rückeroberung der Stadt“, wie der Titel einer Ausstellung im Deutschen Architekturmuseum Frankfurt (zu sehen noch bis 2. September 2018) zum Thema Radverkehr lautet, kann kaum die Rede sein. Das Auto ist und bleibt attraktiv – schon allein aus wirtschaftlichen Gründen.

Andererseits sind mehr als 50 % der in einer Stadt zurückgelegten Wege weniger als fünf Kilometer lang. Dafür ins Auto steigen, ausparken, einparken, Sprit verbrauchen, Abgase freisetzen? Eigentlich nicht nötig. Aber nur wo es sichere und gut ausgebaute Fahrrad- und Fußwege gibt und die Straße als öffentlicher Raum gilt – gleichberechtigt für alle – lassen Menschen das Auto stehen und gehen alternative Wege. In besonders radfreundlichen Städten wie Groningen oder Kopenhagen erledigen bis zu 60% der Einwohner ihre innerstädtischen Wege wieder mit dem Fahrrad oder zu Fuß.

Kreativer Städtebau – speziell für Radfahrer und Fußgänger

Radfahren hat besondere Qualitäten, finden auch unsere Mitarbeiter in Winterthur – eine der fahrradfreundlichsten Städte in der Schweiz. Draussen zu sein, mit mehr Aufmerksamkeit für die Dinge unterwegs, natürlich gesundheitliche Aspekte, vor allem Bewegung. „Wenn ich mit dem Rad ins Büro fahre, bekomme ich viel mehr mit. Ich fühle mich lebendig und erfrischt. Und nebenbei habe ich einen Teil meines Sportprogramms erledigt“, meint Firmeninhaber Götz Schneider. Stichwort Lebensqualität. Die steht wieder mehr und mehr im Fokus von Städteplanern und Verkehrsentwicklern, eng verbunden mit dem Thema Sicherheit. Städtebaulich ist hier noch einiges zu tun. In Darmstadt werden Radwege ausgebaut und die Stadt hat einen Fahrradbeauftragten eingestellt. In vielen Großstädten entstehen Fahrradparkhäuser und Fahrradmietstationen. Das Thema Radverkehr bewegt weltweit und hat enorm kreatives Potenzial, wie auch der reich bebilderte Katalog “FAHR RAD!” zur gleichnamigen Ausstellung im DAM Franfurt zeigt. Häufig sind renommierte Architekturbüros beteiligt, wenn es um innovative Umbau- und Ausbaumaßnahmen für den Radverkehr geht. Sie zeigen Möglichkeiten, Verkehrswege zu entlasten, die Sicherheit von Radfahrern zu verbessern und gleichzeitig architektonische Highlights und Mehrwert für alle zu schaffen, die unterwegs sind – ob zu Fuß, auf zwei oder auf vier Rädern.

Diese Rad-Projekte begeistern uns besonders:

Menschenfreundlich: PASSEIG DE ST JOAN BOULEVARD, BARCELONA von Lola Domenech.

Der breite Boulevard wurde auf 3,15 ha Fläche in einen funktionalen, komfortablen und umweltfreundlichen städtischen Raum für Radfahrer und Fußgänger umgestaltet. Mit separaten Wegen für Fußgänger, Spielbereichen für Kinder, Gastronomie und weniger Fahrspuren für Autos zugunsten von Freizeitzonen unter Bäumen. Ein geschützter Zweirichtungsradweg befindet sich in der Fahrbahnmitte. Zur Website Passeig de St Joan Boulevard

 

Schön anzusehen: CIRKELBROEN, KOPENHAGEN von Olafur Eliasson.

Eine Brücke für Radfahrer und Fußgänger, bestehend aus fünf kreisrunden Plattformen, die sich bewegen lassen und die Wellen des Wassers nachempfinden. Menschen sollen sich beim Überqueren der Brücke Zeit nehmen, die Aussicht genießen und einen neuen Blick auf die Dinge bekommen. Eine Brücke als Erholungsort innerhalb der Stadt. Zur Website Cirkelbroen

 

Fahrgefühl in Pink: NELSON STREET CYCLEWAY, AUCKLAND von Monk Mackenzie Architects.

Die ehemalige Autobahnausfahrt wurde nicht mehr gebraucht. Statt sie abzureißen, wurde sie in eine in Pink getauchte Verbindung für Radfahrer und Fußgänger umfunktioniert – auch Lightpath genannt. Zur Website Nelson Street Cycleway

 

Zukunftsweisend? FAHRRADPAVILLON, MAINZ von Schoyerer Architekten_Syra.

Der Prototyp des Fahrradpavillons wurde ausschließlich aus industriell vorgefertigten Massenprodukten gefertigt. Die robuste prägnante Architektur bietet bis zu 12 Fahrrädern Platz. Die Stellplätze können gemietet werden. Zur Website Fahrradpavillon

 

Radweg in rund: HOVENRING, EINDHOVEN von ipv Delft creative engineers.

Die kreisförmige Brücke für den Zweirad- und Fußverkehr hat einen Durchmesser von 72 Metern und wurde mit 24 Abspannseilen an einem 70 Meter hohen Pylonen über einer wichtigen Straßenverkehrsachse aufgehängt. Getrennt vom Autoverkehr ist man hier sicher unterwegs und nutzt gleichzeitig zentrale Verkehrswege. Zur Website Hovenring

 

Öko auf hohem Niveau: OBOY WOHNHAUS UND HOTEL, MALMÖ von hauschild und siegel architecture.

Das üppig begrünte Gebäude mit Wohnungen und Hotelzimmern speziell für Radfahrer hat breite Türrahmen, strapazierfähige Oberflächen, riesige Aufzüge. Ein voll beladenes Lastenfahrrad fährt mühelos bis in die Küche. Die Mitgliedschaft im Fahrzeugpark ist in der Miete enthalten, falls man doch einmal ein Auto braucht. Das erste mehrstöckige Wohngebäude, das eine Planungsgenehmigung ohne vorgeschriebene Straßenparkplätze erhielt. Zur Website Oboy

 

Kathedrale für Räder: FAHRRADPARKHAUS CENTRAAL STATION, UTRECHT von Ector Hoogstad Architecten.

Das größte Fahrradparkhaus der Welt sieht aus wie eine Kathedrale aus Beton, Glas und Holz und hat ein digitales Leitsystem, viel Tageslicht und Sichtachsen für Blickkontakt. 13.500 Räder sollen hier einmal stehen. Rampen und rotgestrichene Einbahnstraßen führen zu den Stellplätzen. Geparkt wird per Chipkarte. Zur Website Fahrradparkhaus Centraal Station

 

Nachhaltig und engagiert: RADBAHN, BERLIN von paper planes e.V.

Radbahn will den vergessenen Raum unter Berlins berühmter U1-Hochbahn in eine pulsierende urbane Hauptschlagader verwandeln. Sie ist ein Spielfeld für zeitgemäße Mobilität, Innovation und Freizeitangebote. Zur Website Radbahn

 

Der schnellste Radweg Deutschlands: RS1 – RADSCHNELLWEG RUHR von Fachleuten aus Stadtplaung, Verkehr und Landschaftarchitektur von Land, Straßenbau, Kommunen und Reginalverbänden – ein Gemeinschaftsprojekt.

Ein 101 Kilometer langer Radweg für Pendler, Touristen und alle, die sich mit dem Fahrrad auf der Achse zwischen Hamm und Duisburg bewegen möchten. Mindestbreite von 4 Metern, wenig Steigungen, durchgehend beleuchtet und sogar mit Winterdienst und Reinigung. Zur Website Radschnellweg Ruhr

Wir wünschen gute Fahrt!

66 Zitate, die Sie weiterbringen: Arbeit – Persönlichkeit – Architektur – Erfolg

VON ANGELA SABO

Zitate sind Futter für den Kopf. Sie öffnen die Augen und bringen frischen Wind ins Büro. Sie lassen uns über das Gewohnte hinausschauen. Unsere Top66 rund um Arbeit, Architektur und Erfolg haben wir für Sie zusammengestellt.

Inspiration für den Schreibtisch

1

Der einzige Weg, großartige Arbeit zu leisten, ist, diese zu lieben. – Steve Jobs

2

Man muss die Dinge so einfach wie möglich machen. Aber nicht einfacher. – Albert Einstein

3

Denken ist die schwerste Arbeit, die es gibt. Das ist wahrscheinlich auch der Grund, warum sich so wenig Leute damit beschäftigen. – Henry Ford

4

Ein Problem ist halb gelöst, wenn es klar formuliert ist. – John Dewey

5

Alle Angestellten müssen so gut sein, dass ich meine Mutter zu ihnen schicken möchte. – Sara Hürlimann

6

Suche nicht nach Fehlern, suche nach Lösungen. – Henry Ford

7

Nur wer selber brennt, kann andere anfeuern. – Hermann Lahm

8

Geniale Menschen beginnen große Werke, fleißige vollenden sie. – Leonardo Da Vinci

9

Wenn du ein Schiff bauen willst, so trommle nicht Männer zusammen um Holz zu beschaffen, Werkzeuge vorzubereiten, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre die Männer die Sehnsucht nach dem weiten endlosen Meer. – Antoine de Saint Exupery

10

Die Basis einer gesunden Ordnung ist ein großer Papierkorb. – Kurt Tucholsky

Sei verrückt, sei anders, sei du selbst!

11

Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist. – Henry Ford

12

Viele lieben mich, viele nicht. Aber jeder kennt mich. Das ist das Schöne. – Volksmusik-Star Heino

13

Versuche nicht, ein erfolgreicher, sondern ein wertvoller Mensch zu werden. – Albert Einstein

14

Menschen mit einer neuen Idee gelten so lange als Spinner, bis sich die Sache durchgesetzt hat. – Mark Twain

15

Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt. – Mahatma Gandhi

16

Freiheit bedeutet Verantwortung. Das ist der Grund, warum die meisten Menschen sich vor ihr fürchten. – George Bernard Shaw

17

In den vergangenen 33 Jahre habe ich jeden Morgen in den Spiegel geschaut und mich gefragt: Wenn heute der letzte Tage meines Lebens wäre, würde ich das tun wollen, was ich heute im Begriff bin, zu tun? Und immer wenn die An twort zu viele Tage hintereinander ‘Nein’ lautet, weiß ich, dass ich etwas verändern muss. – Steve Jobs

18

Gehe du deinen Weg und lass die Leute reden. – Dante Alighieri

19

Als Zwerg muss man das tun, was die Riesen nicht können. – Niki Lauda

Kommunikation ist alles

20

Ich liebe Kritik, aber ich muss damit einverstanden sein. – Mark Twain

21

Wenn wir Menschen behandeln, wie Sie sind, dann machen wir sie schlechter; wenn wir sie dagegen behandeln, als wären sie bereits so, was sie sein sollten, dann bringen wir sie dahin, wohin sie zu bringen sind.Johann Wolfgang von Goethe

22

Wer auf andere Leute wirken will, der muss erst einmal in ihrer Sprache mit ihnen reden. – Kurt Tucholsky

23

Zuhören können ist der halbe Erfolg. – Calvin Coolidge  

24

Wer allzu klug ist, findet keine Freunde. – Japanische Redewendung

25

Man ist schlecht beraten, wenn man nur mit Leuten zusammenarbeitet, die nie widersprechen. – Ludwig Rosenberg

26

Der Schwache kann nicht verzeihen. Verzeihen ist eine Eigenschaft des Starken. – Mahatma Gandhi

27

Halte dich fern von denjenigen, die versuchen, deinen Ehrgeiz herabzusetzen. Kleingeister tun das immer, aber die wirklich Großen geben dir das Gefühl, dass auch du selbst groß werden kannst. – Mark Twain

28

Du gewinnst nie allein. Sobald Du etwas anderes glaubst, beginnst Du zu verlieren! – Mikka Häkkinen

Ein kostbares Gut: die Zeit

29

Es ist Zeitverschwendung, etwas Mittelmäßiges zu machen. – Madonna

30

Zeit die wir uns nehmen, ist Zeit, die uns etwas gibt. – Ernst Ferstl

31

Ihr könnt predigen, über was ihr wollt, aber predigt niemals über vierzig Minuten. – Martin Luther

32

Am meisten Energie vergeudet der Mensch mit der Lösung von Problemen, die niemals auftreten werden. – William Somerset Maugham

33

Manche halten einen ausgefüllten Terminkalender für ein ausgefülltes Leben. – Gerhard Uhlenbruck

34

Die Qualität von Städten und Plätzen lässt sich am Reißbrett entwerfen, ihre Schönheit kommt durch die Zeit. – Renzo Piano

35

Die Zeit verwandelt uns nicht, sie entfaltet uns nur. – Max Frisch

36

Denke immer daran, dass es nur eine wichtige Zeit gibt. Heute. Hier. Jetzt. – Leo Tolstoi

Digitalisierung und neue Technologien

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Innovation bedeutet, zu tausenden Möglichkeiten Nein zu sagen. Deshalb bin ich mindestens so stolz auf die Dinge, die ich nicht getan habe, wie auf die Dinge, die ich erreicht habe. – Steve Jobs

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Das Web ist mehr eine soziale Erfindung als eine technische. – Tim Berners-Lee

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Ich verstehe nicht, warum die Menschen Angst vor neuen Ideen haben. Ich habe Angst vor den alten. – John Cage

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Das Internet ist das erste von Menschenhand erschaffene Ding, das der Mensch nicht versteht. Es ist das größte Experiment in Anarchie, das es jemals gab. – Eric Schmidt

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Das Paradoxon der modernen Zeit: Die Kommunikationsmittel werden immer besser, doch die Kommunikation wird immer schlechter. – Bertram Jacobi

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Zu niemandem ist man ehrlicher als zum Suchfeld von Google. – Constanze Kurz

Die Kunst des Gestaltens

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Das Gehirn ist der grösste Kinosaal der Welt. – Ridley Scott

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Ich werde oft gefragt, woher meine Ideen kommen. Von nirgends. Ich habe nur mehr Zeit als andere zu warten, bis doch etwas kommt. – Peter Bichsel

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Ein kreativer Mensch ist primitiver und kultivierter, destruktiver und konstruktiver, sehr viel verrückter und sehr viel vernünftiger als der Durchschnittsmensch. – Viktor Frankl

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Ein Logo ist dann gut, wenn man es mit dem grossen Zeh in den Sand kratzen kann. – Kurt Weidemann

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Kreativität ist der Spaß, den man als Arbeit verkaufen kann. – Andy Warhol

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Wenn etwas leicht zu lesen ist, dann war es schwer zu schreiben. – Enrique Jardiel Poncela

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Ideen sind wie Kinder: Die eigenen liebt man am meisten. – Lothar Schmidt

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Gutes Design ist für die Ewigkeit. – Alberto Alessi

Baukunst = Architektur?

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Architektur hat mit Kunst nichts zu tun, ist reine Gedankenarbeit. – Egon Eiermann

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Wenn niemand mehr zeichnen kann? Dann werden in allen Städten der Welt gleich aussehende Kisten gebaut. Kleider machen Leute, Architektur macht Städte. – Prof. Gustav Peichl

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Architektur muß schluchtig, feurig, hart, eckig, brutal, rund, zärtlich, farbig, obszön, geil, träumend, vernähend, verfernend, naß, trocken, herzschlagend sein. Lebend oder tot. Wenn sie kalt ist, kalt wie ein Eisblock. Wenn sie heiß ist, heiß wie ein Flammenflügel. Architektur muß brennen. – Wolf D. Prix

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Ich finde, dass Architektur eine grundsätzlich optimistische Kunst ist. Als Architekt musst du an die Zukunft glauben. Du kannst weder Zyniker noch Skeptiker sein, sonst wärst du kein Architekt. – Daniel Libeskind

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Architektur beruht auf drei Prinzipien: Firmitas (Festigkeit, Stabilität), Utilitas (Zweckmässigkeit, Nützlichkeit) und Venustas (Anmut, Schönheit). – Vitruv

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Werke dauern lange, so lange, wie sie uns beschäftigen. Je länger sie dauern, umso reicher können sie werden. Was fertig ist, was niemanden mehr berührt, ist am Ende. – Günter Behnisch

Über den Erfolg …

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Holzhacken ist deswegen so beliebt, weil man bei dieser Tätigkeit den Erfolg sofort sieht. – Albert Einstein

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Ruhm liegt nicht darin, niemals zu fallen, sondern jedes Mal wieder aufzustehen, wenn wir gescheitert sind. – Konfuzius

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Wie klein unsere Welt eigentlich ist, merken wir meist dann, wenn wir große Dinge vorhaben. – Ernst Ferstl

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Es sind immer die einfachsten Ideen, die außergewöhnliche Erfolge haben. – Leo N. Tolstoi

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Ich kann Dir keine Erfolgsformel liefern, aber ich kann Dir eine Formel für den sicheren Misserfolg geben: Versuche es allen recht zu machen. – Marc Twain

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Du weißt, dass Du auf der Straße des Erfolgs bist, wenn Du Deine Arbeit auch ohne Bezahlung machen würdest. – Oprah Winfrey

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Erst dann zu leben, wenn man es geschafft hat, ist ein großer Irrtum: Man kann nicht mit vierzig, fünfzig oder gar nach der Pensionierung auf einmal ein ganz anderer Mensch sein. Also muss man sein Leben so organisieren, daß man seine Träume konkret lebt. – Kurt Bendlin

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Nur diejenigen, die sich trauen, in großem Stil zu scheitern, können auch in großem Stil Erfolg haben. – John F. Kennedy

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Wenn ich immer alle Regeln befolgt hätte, hätte ich es nie zu etwas gebracht. – Marylyn Monroe

Zum Schluss noch etwas zum Schmunzeln

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Wer am Montag zerknittert zur Arbeit kommt, hat die ganze Woche lang Zeit, sich zu entfalten. – Unbekannter Autor

Unser Fazit: Manchmal macht es Sinn innezuhalten, quer zu denken, einfach mal zu lächeln. Wir finden, häufigeres Lesen lohnt sich. Mit der Zeit verändern sich die Blickwinkel und immer wieder sind neue Aspekte zu entdecken. Zitate sind Impulse. Sie helfen, aus jedem Tag das Beste zu machen.

Wir wünschen Ihnen erfrischendes Weiterkommen!

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EIN BEITRAG VON: EINSZUEINS

 

Kulturgut und Vektorisierung – Die Hochburg Emmendingen

VON EINSZUEINS

Die Hochburg Emmendingen ist ein echter “Lieblingsplatz”. Manch einer erlebte dort als Kind fantastische Abenteuer. Seit 1974 wird an der zweitgrößten Burganlage Badens gebaut – gegen die Zeit, gegen den Verfall. Der Erhalt der riesigen Anlage kostet viel Mühe, aber er lohnt sich. Wir finden das richtig klasse.

Als “magische Burg“ wird sie beschrieben, die zweitgrößte Burganlage Badens nach dem Heidelberger Schloss. Sie ist nur eine Ruine, doch ein überaus beliebtes Ausflugsziel. Naturliebhaber schätzen den genialen Ausblick, Familien die weitläufige Anlage, auf der es viel zu entdecken gibt. Dazu lockt die interessante Umgebung mit Biohof, Gänsen und Bio-Milch aus dem Automaten.

Die Kerngebäude der einst riesigen Verteidigungsanlage sind gut erhalten – trotz bewegter Geschichte mit Eroberungen und Zerstörung. Um 1161 erstmals urkundlich erwähnt, begann die große Zeit der Hochburg Emmendingen im 17. Jahrhundert, als sie zur renaissancezeitlichen Schloss- und Festungsanlage umgebaut und von Markgraf Georg Friedrich von Baden um sieben Bastionen erweitert wurde.

Es folgten Kriege, Wiederaufbau, Brände und Folgekriege, bis es 1689 zur endgültigen Zerstörung kam, unter anderem durch Sprengung aller noch bewohnbaren Gebäude und der verbliebenen Bastionen. Danach blieb die Hochburg Ruine. Seit 1971 kümmert sich der Verein zur Erhaltung der Ruine Hochburg e.V. um die Anlage. Heute ist sie für Besichtigungen wieder geöffnet. Sie zählt zu den landeseigenen Monumenten und wird durch die Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Würtemberg und den Landesbetrieb Vermögen und Bau Baden-Würtemberg betreut.

Möglich ist die Erhaltung einer solchen Anlage nur mit viel Initiative. Am Anfang stand die Freilegung des ausgedehnten Ruinengeländes von Bewuchs und Schutt. Seither wird kontinuierlich gebaut. Immer wieder sind Bereiche der Burganlage für die Besichtigung gesperrt. Aktuell stehen Substanzerhalt und Verkehrssicherung im Vordergrund. Dafür braucht es solide Plangrundlagen. Bei einem Gebäude mit jahrhundertelanger Geschichte sind diese meist lückenhaft. Der Lageplan zeigt die zahlreichen Details der ehemaligen Festung.

37 Vorlagen standen einszueins für die aktuelle Umsetzung ins CAD zur Verfügung: aus verschiedenen Zeiten, zumeist handgezeichnet und ohne Maße, dafür mit vielen handschriftlichen Anmerkungen. „Manches war nicht lesbar, nicht eindeutig gezeichnet, nicht beschriftet. Ob es sich beispielsweise um eine Wand oder eine Öffnung handelt, lies sich nicht eindeutig ablesen“, beschreibt CAD-Mitarbeiterin Simone Laufkötter die Arbeit. „Hier vektorisieren wir alles eins zu eins. Unklare Details werden mit anderen Plänen abgeglichen und, sofern möglich, von unseren Ingenieuren fachspezifisch-logisch interpretiert. Wo das nicht geht, markieren wir die Unstimmigkeiten.” Spannend war, dass die Pläne selbst ein Stück Baugeschichte erzählen. Besonders deutlich wird das an den Schießständen, einmal im Zustand um 1450 (hier links der Original-Papierplan) und dann um ca. 1580 (vektorisiert in CAD).

Die Ausdehnung der heutigen Anlage und ihre noch vorhandenen Gebäude mit aufschlussreichen Baudetails lassen die Glanzzeiten der Festung im 17. Jahrhundert immernoch erahnen. Für historische Fundstücke wurde inzwischen ein Museum eingerichtet. Es finden Feste und mittelalterliche Märkte statt. Dank des stetigen Engagements für die Erhaltung und Pflege der Burganlage ist aus der zugewachsenen Ruine heute das weithin bekannte, liebevoll restaurierte Naherholungsgebiet Hochburg geworden. Eine tolle Leistung, die vielen Menschen Freude macht.

SOS Brutalismus: Ausstellung im Deutschen Architekturmuseum

VON ANGELA SABO / FOTOS: GÖTZ SCHNEIDER

 

Besonders beliebt sind brutalistische Bauten nicht. Das Deutsche Architekturmuseum in Frankfurt zeigt erstmals brutalistische Architektur der 50er bis 70er Jahre im weltweiten Überblick.

Deshalb Brutalismus …

Brutalismus kommt vom französischen Wort brut für „direkt, roh, ehrlich, herb“. Ab etwa 1950 spricht man von Brutalismus als Architekturstil, der sich bis in die 1980er Jahre verbreitete. Eigentlich wollten die Vertreter dieser Bauart eine neue kraftvolle und ethische Architektur schaffen. Konstruktion, Materialien und Bauelemente wurden ungeschönt und offen sichtbar eingesetzt. Rohe, ehrliche Gebäude.

 

Der erste Eindruck der Ausstellung …

Materialorientiert, rustikal und zugleich detailreich, sinnlich erlebbar. Eine lange Galerie kleiner Betonmodelle auf weißen Sockeln. Fotos auf packpapierartigem Untergrund auf großen Stegplatten. Dazwischen aufwändige Architektur-Modelle aus Pappe, teilweise mannshoch. Begleitend zur Ausstellung liefert der Katalog eine umfangreiche Bestandsaufnahme brutalistischer Bauten aller Kontinente, reich bebildert mit Fotos, Skizzen, Grundrissen. Ein dickes Werk im schweren bedruckten Leineneinband, wie aus einer anderen Zeit.

Hintergründe …

Die “rohen, ehrlichen” Bauten wurden schnell als “brutal” wahrgnommen. Beliebt sind sie jedenfalls nicht. Und inzwischen zudem in die Jahre gekommen. Stärker als gedacht ist Beton anfällig für äußere Einflüsse und Zerfall. Viele Gebäude befinden sich in einer kritischen Phase, wirken ungepflegt, müssen renoviert oder haustechnisch modernisiert werden. Häufig droht der Abriss. Hier setzt die Ausstellung an und rückt die Architektur der Sechziger- und Siebzigerjahre auch in den Fokus der Denkmalpflege. Mit dem Aufruf „SOS Brutalismus – Rettet die Betonmonster!“ machen das Deutsche Architekturmuseum und die Wüstenroth Foundation auf die weltweite Zerstörung und Vernachlässigung brutalistischer Architektur aufmerksam.

 

Warum sich ein Besuch auf jeden Fall lohnt …

Wegen der Architekturmodelle, die in der TU Kaiserslautern extra für die Ausstellung angefertigt wurden. In den  Beton-Modellen zeigt sich der “ehrliche” Werkstoff in seinen Grundeigenschaften als zähe, gießbare Masse mit seiner spezifischen Struktur, Haptik und Farbe besonders deutlich. Entstanden sind Interpretionen der Bauten. Beim Betonmodell des Wohnhauses „Toblerone“ (Belgrad/Serbien) beispielsweise wurden nur die Grundformen nachempfunden. In der Abstraktion erinnert nichts mehr an ein bewohnbares Gebäude. Vielmehr entsteht ein eigenständiges Gebilde übereinandergesetzter Sterne.

 

Was in Erinnerung bleibt …

Ein veränderter Blick auf die “Betonmonster”. Immer wieder wandern die Augen zwischen den Betonmodellen und den darüber angebrachten Fotos der Originalgebäude hin und her. Sie erscheinen plötzlich wie Skulpturen, Objekte. Grafisch, kalt und doch irgendwie ästhetisch, extrem fotogen. Die Eintragungen im Gästebuch reichen von „grauenhaft“ und „da möchte keiner drin leben“ bis zu Statements wie „grandios“ und „erhaltenswert!“. Bemerkenswert auch: Die ungeliebte, grobe Architektur gibt es weltweit. Zu sehen sind Gebäude u.a. aus Japan, Brasilien, dem ehemaligen Jugoslawien, Israel, Großbritannien. Brutalistische Gebäude faszinieren, polarisieren. Vielleicht sind sie einfach Skulpturen ihrer Zeit. Im Einzelfall kommt es darauf an, was man aus ihnen macht.

Ausstellung: SOS BRUTALISMUS. Rettet die Betonmonster! 9. November 2017 bis 2. April 2018, Deutsches Architekturmuseum Frankfurt a.M., Schaumainkai 43, www.dam-online.de, www.SOSBrutalism.org